Kommentar zu UStAE 2010 - 10.6. Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben
Jahrgang 2021

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10.6. Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben

Prof. Dr. jur. Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen (März 2021)
  1. Die Finanzverwaltung ging früher davon aus, dass bei im Unternehmen selbst hergestellten Wirtschaftsgütern ein Einkaufspreis nicht zu ermitteln ist und deshalb im Falle der Entnahme die Selbstkosten anzusetzen sind. Der BFH hat demgegenüber entschieden, dass der Einkaufspreis auch bei selbst hergestellten Wirtschaftsgütern anzusetzen ist, sofern ein solcher fiktiver Einkaufspreis am Markt zu ermitteln ist (, BStBl 2014 II S. 809 zur Entnahme selbst hergestellter Elektrizität; , BStBl 2017 II S. 1024 zur Entnahme selbst hergestellter Wärme; ebenso „Property Development Company NV“, DStRE 2015 S. 871; so nun mehr auch Abschn. 10.6. Abs. 1 Sätze 3 und 4 UStAE). Vgl. auch die Anm. zu Abschn. 2.5.

  2. Wird ein Gegenstand entnommen, bei dem nur die Bestandteile zum Vorsteuerabzug berechtigt haben, beschränkt sich die Wertabgabenbesteuerung auf den Wert der Bestandteile (vgl. Abschn. 10.6 Abs. 2 UStAE). Deshalb spricht viel dafür, in den Fällen, in denen die Selbstkosten als Bemessungsgrundlage (§ 10 Abs. 4 Nr. 1 UStG) angesetzt werden, auch nur solche Selbstkosten zu erfassen, die zum Vorsteuerabzug ...

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