Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen

UStAE Aktuell

1. Aufl. 2021

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Prof. Dr. jur. Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen - UStAE Aktuell Online

15.23. Vorsteuerabzug und Umsatzbesteuerung bei (teil-)unternehmerisch verwendeten Fahrzeugen

Prof. Dr. jur. Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen (Juni 2021)

Aktualisierende und ergänzende Anmerkungen zur konsolidierten Fassung des UStAE

I. Nichtunternehmerische Nutzung von Fahrzeugen

  1. Den Vorsteuerabzug und die Umsatzbesteuerung von (teil-)unternehmerisch verwendeten Fahrzeugen hatte die Verwaltung früher in dem BStBl 2004 I S. 864, geregelt. Mit BStBl 2014 I S. 896 (dazu Huschens, DB 2014 S. 1636; Sterzinger, BB 2014 S. 1751) hat die Verwaltung ihre Anweisungen an die „3-Sphären-Theorie“ angepasst (vgl. hierzu die Anm. zu Abschn. 15.2c und im Abschn. 15.23 übernommen. Daher kann ein Fahrzeug, das unternehmerisch (Sphäre 1) und nichtunternehmerisch i. e. S. (Sphäre 2) verwendet wird, nicht mehr in vollem Umfang dem Unternehmen zugeordnet werden. Soweit Fahrzeuge unternehmerisch (Sphäre 1) und unternehmensfremd (Sphäre 3) genutzt werden, ist das Zuordnungswahlrecht bestehen geblieben. Auch bei Leasingfahrzeugen, die teilweise unternehmensfremd genutzt werden, ist (weiterhin) der volle Vorsteuerabzug zulässig, wenn keine vorsteuerschädliche Verwendung erfolgt (vgl. hierzu Abschn. 15.23 Abs. 7 UStAE).

    Eine unternehmensfremde Nutzung liegt auch vor, wenn eine Organgesellschaft ein Fahrzeug erwirbt, das sie dem Organträger zur privaten Nutzung überlässt (

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