Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen

UStAE Aktuell

1. Aufl. 2021

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Prof. Dr. jur. Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen - UStAE Aktuell Online

14.3. Rechnung in Form der Gutschrift

Prof. Dr. jur. Otto-Gerd Lippross, Hans-Georg Janzen (März 2021)

Aktualisierende und ergänzende Anmerkungen zur konsolidierten Fassung des UStAE

  1. Nach § 14 Abs. 4 Nr. 10 UStG i. d. F. des AmtshilfeRLUmsG v.  muss im Fall der Abrechnung durch Gutschrift das Abrechnungsdokument zwingend als „Gutschrift“ bezeichnet werden (zur Problematik der Neuregelung vgl. Beuche/Trinks, NWB 2012 S. 3762; vgl. auch Widmann, MwStR 2013 S. 321: „reichlich fragwürdige Zumutung für die Praxis“).

    In den Fällen des § 17 UStG, z. B. beim Jahresbonus und bei Rückgängigmachung von Lieferungen, liegt keine Gutschrift vor (Abschn. 14.3 Abs. 2 Satz 5 UStAE); wird in diesen Fällen fälschlicherweise das Wort „Gutschrift“ verwendet, führt dies für sich allein genommen noch nicht zu einer Steuerschuld nach § 14c UStG (Abschn. 14c.1 Abs. 3 Satz 2 UStAE).

    Die Verwaltung akzeptiert Formulierungen in anderen Amtssprachen der Mitgliedstaaten, z. B. „Self-billing“ (vgl. hierzu Abschn. 14.5 Abs. 24 Satz 2 UStAE und die tabellarische Auflistung in Abschnitt II des BStBl 2013 I S. 1305).

    Die Verwendung anderer Begriffe, z. B. Eigenfaktura, credit note, entspricht zwar nicht den gesetzlichen Vorgaben, ist aber für Zwecke des Vorsteuerabzugs nicht schädlich, wenn die gewählte Bezeichnung hinreichend eindeut...

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