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Abo Grunderwerbsteuer //

Grunderwerbsteuer bei Zusammenlegung und Neuerrichtung von Kirchengemeinden

Aufgrund der zunehmenden Kirchenaustritte in den vergangenen Jahren sowie des fehlenden Nachwuchses im pastoralen Bereich, beides durch eine Vielzahl von Auslösern bedingt, kamen und kommen die Kirchen in die Bredouille: Einerseits brechen Einnahmen aus Kirchensteuer weg, andererseits können die bestehenden Gemeinden nicht mehr wie gewollt seelsorgerisch betreut werden. Wie in der freien Wirtschaft üblich, könnte aus mehreren „Filialen“ eine neue Gemeinde errichtet werden. Da aber die Kirchen bzw. die Bistümer, Gemeinden etc. über erhebliche Immobilienvermögen in verschiedensten Gestalten verfügen, war im Kontext von derartigen „Umstrukturierungen“ die Erhebung von Grunderwerbsteuer ungeklärt.

Abo Umsatzsteuer national //

Einführung der E-Rechnung in Deutschland und anderen EU-Staaten

Vergleich von Sondermaßnahmen in Abweichung zur MwStSystRL gem. Art. 395 MwStSystRL

Vor dem Hintergrund neuer legislativer Vorhaben auf EU-Ebene (sog. „ViDA“-Vorschläge der EU-Kommission) hat die Bundesregierung nun im Rahmen eines „Jahressteuergesetzes 2023“ Vorschläge zur Einführung von obligatorischen elektronischen Rechnungen (E-Rechnungen) im B2B-Bereich vorgelegt. Diese Vorschläge können bereits zum 1.1.2025 zur praktischen Realität für den umsatzsteuerlichen Unternehmer in Deutschland werden. Der folgende zweigeteilte Beitrag beleuchtet daher in dieser und der nächsten Ausgabe die geplante Neuregelung in Deutschland, auch im Kontext der MwStSystRL, und wirft einen begleitenden Blick auf weitere EU-Mitgliedstaaten, in denen die elektronische Rechnung schon Realität ist oder ebenfalls eingeführt werden soll.

Abo Beruf //

Angemessenheit der Vergütung eines Praxisabwicklers

Nach dem Tod eines aktiv tätigen Berufsträgers, der in einer Einzelkanzlei tätig war, stellt sich die Frage des Fortgangs der Mandate und der sonstigen Vertragsverhältnisse. Während in Vertragsverhältnisse die Erben eintreten (vgl. § 1922 BGB), ist es berufsrechtlich nicht möglich, dass diese auch die Hilfeleistungen in Steuersachen erledigen (es sei denn, dass sie über die erforderliche Qualifikation als Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer verfügen). Hierzu bedarf es eines anderen Berufsträgers als Praxisabwickler, der Anspruch auf Vergütung dieser Tätigkeit hat. Aber in welcher Höhe ist eine Vergütung angemessen?

Abo Beruf //

Steuerfahndungen als Ausnahmesituation für Steuerberater und Mandanten

Im Jahr 2021 wurden von den Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzämter bundesweit insgesamt 49.765 Strafverfahren abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund dürfte so manche Steuerkanzlei bereits Erfahrungen mit der Steuerfahndung gemacht haben. Denn auch bei anderen als den beschuldigten Personen sind Durchsuchungen von Räumlichkeiten unter den gesetzlichen Voraussetzungen zulässig. Die Grundzüge der Steuerfahndung sollten daher bekannt sein.

Abo Controlling //

Steuern und Sozialversicherung bei Entgeltumwandlung richtig ermitteln

Besprechungsergebnisse über den sozialversicherungsrechtlichen Beitragseinzug schaffen Klarheit

Die Höhe der Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge nähert sich auch bei mittlerem Einkommen rasch der 50 %-Grenze an. Viele Ihrer Mandanten suchen nach Entlastungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter. Als Berater schlagen Sie häufig eine Entgeltumwandlung vor (vgl. Lemkens/Staub, Kosten sparen und Mitarbeiter motivieren durch Nettolohnoptimierung, NWB-BB 5/2019 S. 136, LAAAH-12368, und NWB-BB 6/2019 S. 167, FAAAH-15539). Achten Sie dabei darauf, dass Steuern und Sozialversicherungsbeiträge korrekt ermittelt und abgeführt werden. Denn im Einzelfall können sich Unterschiede zwischen der steuerlichen und sozialversicherungstechnischen Betrachtung ergeben. Die am 4.5.2023 veröffentlichten Ergebnisse der Besprechung der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung und des GKV-Spitzenverbands (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) über Fragen des gemeinsamen Beitragseinzugs schaffen Klarheit.

Abo Abgeltungsteuertarif //

Kein Abgeltungsteuertarif für Darlehen an ausländische Kapitalgesellschaften

§ 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG listet eine Reihe von Ausnahmetatbeständen zum Abgeltungsteuertarif in Höhe von 25 % auf. Veränderungen haben sich in den letzten Jahren hinsichtlich der Frage ergeben, ob der Schuldner der Kapitalerträge im Inland ansässig sein muss oder es auf dessen Sitz nicht ankommt. Der BFH differenziert weiter zwischen den einzelnen Ausnahmetatbeständen (Beschluss v. 27.6.2023 - VIII R 15/21, EAAAJ-46358).

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