Jörgen Erichsen, Jochen Treutz

Professionelles Liquiditätsmanagement

3. Aufl. 2022

ISBN der Online-Version: 978-3-482-69673-2
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-63773-5

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Professionelles Liquiditätsmanagement (3. Auflage)

6. Operative Planung als Voraussetzung für die Erstellung einer Finanz- und Liquiditätsplanung

6.1 Ausgangsbasis für operative Planung

Das Erstellen einer Liquiditäts- und Finanzplanung setzt grundsätzlich voraus, dass es im Unternehmen eine operative Planung gibt oder diese eingeführt wird. Mithilfe der operativen Planung wird das Betriebsergebnis eines Unternehmens geplant, also vor allem Umsätze, Kosten und Investitionen.

Um diese Zahlen zu erhalten, sind mehrere Teilpläne zu erstellen, die sich auch mit inhaltlichen Punkten befassen, z. B. der Planung von Kapazitäten, der Anzahl der Mitarbeiter oder der benötigten Sachmittel.

6.2 Teilpläne der operativen Planung

Zuerst erfolgt eine Planung nach Mengen:

  • Absatzmengenplanung (Stückzahlen),

  • Produktionsplanung (wann wird was mit welchen Mitteln erzeugt?),

  • Personalplanung (Zeitbedarf),

  • Materialbedarfsplanung (Stückzahlen),

  • Sachmittelplanung,

  • Investitionsplanung (inkl. Abschreibungsplan).

In einem zweiten Schritt erfolgt die Zuordnung von (Euro-)Werten zu den jeweiligen Planwerten. Nun lässt sich ein Budget für jede Position erstellen.

Damit ergeben sich folgende Teilpläne:

  • Umsatzplan,

  • Personalaufwandsplan,

  • Materialaufwandsplan,

  • Abschreibungsaufwandsp...

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