Jörgen Erichsen, Jochen Treuz

Professionelles Liquiditätsmanagement

3. Aufl. 2022

ISBN der Online-Version: 978-3-482-69673-2
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-63773-5

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Professionelles Liquiditätsmanagement (3. Auflage)

4. Notwendige Daten und Informationen

Um eine vollständige und verlässliche Liquiditätsplanung erstellen zu können, müssen verschiedenste Daten- und Informationsquellen genutzt und ausgewertet werden. Zentraler Datenlieferant in jedem Unternehmen ist zunächst immer die Finanzbuchhaltung und ggf. vor- bzw. nachgelagerte Bereiche oder „Nebenbuchhaltungen“ wie z. B. die Debitoren-, Kreditoren- oder Anlagenbuchhaltung.

4.1 Datenquellen für mittlere und große Unternehmen

Wesentliche Zahlen und Daten, die die Buchhaltung bereitstellt, sind:

  • Umsatzerlöse (wichtig: möglichst bzw. zusätzlich nach voraussichtlichen Zahlungseingängen aufbereiten),

  • sämtliche Aufwendungen (wichtig: möglichst nach Auszahlungsterminen bzw. Zahlungsrelevanz [Abschreibungen] gliedern),

  • sonstige zahlungsrelevante Positionen, etwa Steuernachzahlungen oder -erstattungen, Umsatzsteuer-Zahllast, Tilgungszahlungen, Kreditzinsen (unterteilt nach Hypotheken- bzw. Darlehenszinsen und Kontokorrentzinsen, Investitionen, soweit die Zahlen nicht von den Fachabteilungen bereitgestellt werden), Gesellschafterentnahmen oder -einzahlungen, Spendeneingänge und -ausgänge, Erlöse aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen.

Praxistipp

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