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Wirtschaftsrecht

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Neubauförderung //

Verbesserte Förderkonditionen für klimafreundlichen Neubau (KfW)

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die KfW haben die Konditionen für die Neubauförderung im Programm "Klimafreundlicher Neubau" verbessert. Danach sinkt der Kreditzins für die im Rahmen dieses Programms befristet wiederaufgenommene Förderung des „Effizienzhaus 55“-Standards auf einen Signalzinssatz von ab 1% effektiver Jahreszins (bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung). Private und gewerbliche Investoren können die aus Mitteln des Bundes verbilligten KfW-Darlehen ab Montag, 2.3.2026, zu den neuen, verbesserten Konditionen über ihre Hausbank bei der KfW beantragen.

Das neue Altersvorsorgedepot //

Fondsbranche ist begeistert

Auf wichtigen Branchenevents ist zu spüren, dass die Fondsbranche große Hoffnungen auf das vom Gesetzgeber geplante Altersvorsorgedepot (AVD) setzt. Der Entwurf zum Altersvorsorgereformgesetz vom 15.12.2025 umreißt das AVD schon ziemlich konkret. Zum ersten Mal wird es damit der Fondsbranche ermöglicht, ein gefördertes Altersvorsorge-Produkt der 3. Säule anzubieten, bei dem sie ihre Stärken – eine langfristig hohe Performance – voll ausspielen kann. Mit den bisherigen Riester-Verträgen war ihr dies nicht möglich, denn die erforderliche Beitragsgarantie und der Verrentungszwang standen einer hohen Performance im Weg. Der Plan ist, Altersvorsorgedepots zum 1.1.2027 einzuführen.

Schriftliche Steuerberaterprüfung 2026 //

Umsatzsteuer - Vermeidung häufiger Fehler und Auswertung der Prüfungsschwerpunkte

Am ersten Prüfungstag erwartet Sie i. R. der „gemischten“ Klausur auch eine Teilaufgabe zur Umsatzsteuer. Im Folgenden sensibilisieren wir Sie für typische Fehler und unnötige Um- und Irrwege in Umsatzsteuerklausuren. Zudem müssen Sie sich thematisch auf die Prüfungsklassiker konzentrieren. Verschaffen Sie sich hierzu einen schnellen Überblick mithilfe der aktuellen Themenauswertung.

Geldwäscheprävention //

GwG-Compliance: Regelung elektronischer Meldungen zur FIU durch die neue GwG-Meldeverordnung

Am 1.3.2026 tritt die Verordnung über die Form von und die erforderlichen Angaben in Meldungen an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen nach § 43 Absatz 1 und § 44 des Geldwäschegesetzes (GwG-Meldeverordnung – GwGMeldV) in Kraft. Sie regelt die Form und den Inhalt der Meldungen an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (Financial Intelligence Unit – FIU). Mit dieser Standardisierung sollen insbesondere die Angaben bei den Meldungen vereinheitlicht und damit insgesamt deren Qualität verbessert werden.

Beruf //

Haftung des Steuerberaters im Zusammenhang mit der Beantragung von Coronahilfen

Das OLG Bamberg (Hinweisbeschluss v. 19.12.2024 - 3 U 85/24 e) hat Anhaltspunkte gegeben, wie sich Umfang und Grenzen eines Auftrags bestimmen lassen, der einen Steuerberater zur Auskunft über und zur Beantragung von Coronahilfen verpflichtete. Der Beschluss gibt zudem weitere Hinweise im Zusammenhang mit einem Beratungsmandat außerhalb eines steuerlichen Dauermandats und auf einem nicht steuerlichen Beratungsfeld, wie z. B. dem staatlicher Fördermaßnahmen.

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Insolvenzgeldumlage: Keine Änderung im Jahr 2026

Arbeitgeber mit Beschäftigten im Inland müssen eine Insolvenzgeldumlage (U3) bezahlen, um Arbeitnehmer zu schützen. Damit soll sichergestellt werden, dass im Falle einer Pleite die Löhne und Gehälter der Beschäftigten für die letzten drei Monate bezahlt werden können (Insolvenzgeld). Die Umlagepflicht gilt für Betriebe aller Größen und Branchen; eine Bagatellgrenze gibt es nicht. Die Insolvenzgeldumlage bleibt im Jahr 2026 unverändert bei 0,15 %. Bemessungsgrundlage ist das rentenversicherungspflichtige Arbeitsentgelt aller Beschäftigten, einschließlich Einmalzahlungen.

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