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Berufsrecht

Beruf //

KI in der Steuerberatung: Hinweise zur Anwendung in der Praxis

Setzen Berater künstliche Intelligenz (KI) ein, bietet ihnen dieser Einsatz neue und bisher ungeahnte Möglichkeiten. Durch den fachlich richtigen und datenschutzkonformen Einsatz kann ein erheblicher Wettbewerbsvorteil erlangt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass KI bewusst im Kanzleialltag implementiert wird, die bisherigen und zu erwartenden Vorgaben zur Nutzung von KI eingehalten werden und das erforderliche Wissen zu ihrer sicheren Nutzung durch gezielte Schulungen aller Kanzleiangehörigen vermittelt wird.

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Qualifikation: In fast allen Bundesländern Anspruch auf Bildungsurlaub

Beschäftigte haben in allen Bundesländern außer Bayern und Sachsen einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Meist sind das bis zu fünf Tage, die zum regulären Urlaubsanspruch gewährt werden. Die Kosten tragen die Teilnehmer selbst. Ein direkter inhaltlicher Zusammenhang zwischen Beruf und gewählter Fortbildung ist sinnvoll, aber nicht vorgeschrieben. Beschäftigte sollten sich frühzeitig mit ihren Vorgesetzten abstimmen und ihren Antrag einreichen, damit sich der Betrieb auf die zusätzliche Ausfallzeit einrichten kann. Es können nur Fortbildungen gewählt werden, die als Bildungsurlaub anerkannt sind. Weitere Informationen erhalten Sie online unter https://go.nwb.de/1px4o.

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Berufsrecht //

Aufruf zur Prüfung des Handlungsbedarfs beim beSt (BStBK)

Im EGVP-Nachrichtenverkehr wurde kurzfristig eine Aktualisierung einer zentralen technischen Komponente (sogenanntes VAS-Zertifikat) angekündigt. Dieser Wechsel erfolgte aufgrund externer Entscheidung ohne vorherige Information und Abstimmung mit der BStBK und ihrem technischen Dienstleister. Da den angebunden Fachsoftware-Herstellern dadurch eventuell nicht ausreichend Zeit bleibt, ihre Software entsprechend anzupassen, kann es bei Nutzern des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs (beSt) zu Einschränkungen kommen. Hierüber informiert die BStBK.

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Berufsrecht //

Abrechnung im 15-Min-Takt auch bei Unternehmen unzulässig (BRAK)

Die BRAK macht auf ein Urteil des OLG Düsseldorf aufmerksam, wonach Anwälte in ihren AGB nicht vorgeben dürfen, dass bei einem Stundenhonorar nur in 15-Minuten-Intervallen abgerechnet wird. Dies gilt nicht nur – wie der BGH schon entschieden hatte – bei Verbrauchern, sondern auch gegenüber Unternehmen. Sie sind als Mandanten ebenso schutzbedürftig. Eine entsprechende Honorarvereinbarung ist aber nicht generell unwirksam – es muss aber minutengenau abgerechnet werden (OLG Düsseldorf, Urteil v. 13.1.2026 - 24 U 65/22).

Schriftliche Steuerberaterprüfung 2026 //

Umsatzsteuer - Vermeidung häufiger Fehler und Auswertung der Prüfungsschwerpunkte

Am ersten Prüfungstag erwartet Sie i. R. der „gemischten“ Klausur auch eine Teilaufgabe zur Umsatzsteuer. Im Folgenden sensibilisieren wir Sie für typische Fehler und unnötige Um- und Irrwege in Umsatzsteuerklausuren. Zudem müssen Sie sich thematisch auf die Prüfungsklassiker konzentrieren. Verschaffen Sie sich hierzu einen schnellen Überblick mithilfe der aktuellen Themenauswertung.

Beruf //

Haftung des Steuerberaters im Zusammenhang mit der Beantragung von Coronahilfen

Das OLG Bamberg (Hinweisbeschluss v. 19.12.2024 - 3 U 85/24 e) hat Anhaltspunkte gegeben, wie sich Umfang und Grenzen eines Auftrags bestimmen lassen, der einen Steuerberater zur Auskunft über und zur Beantragung von Coronahilfen verpflichtete. Der Beschluss gibt zudem weitere Hinweise im Zusammenhang mit einem Beratungsmandat außerhalb eines steuerlichen Dauermandats und auf einem nicht steuerlichen Beratungsfeld, wie z. B. dem staatlicher Fördermaßnahmen.

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EU-Austausch: Erasmus ab 2027 in Großbritannien wieder möglich

Großbritannien wird ab dem Jahr 2027 wieder an Erasmus, dem EU-Austauschprogramm für Studierende, teilnehmen. Britische Studierende können dann wieder in der EU studieren, Studierende aus der EU wieder in Großbritannien. Nach dem Brexit war Großbritannien 2020 aus dem Programm ausgestiegen; im Zuge der Annäherung an die EU wird das Programm wieder ins Leben gerufen. Unternehmer können so stärker von Absolventen mit spezifischer Auslandserfahrung und Sprachkenntnissen profitieren. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter https://go.nwb.de/as5i2.

Beruf //

Nutzung automatisierter Schriftsätze in der prozessorientierten Korrespondenz

Verspricht die Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (KI) insbesondere bei der rechtlichen Analyse und Formulierung behörden- und prozessorientierter Schriftsätze deutliche Effizienzgewinne im beruflichen Alltag des rechtlichen Beraters, können diesem bei ungeprüfter Übernahme der – scheinbar faktenbasierten – Ergebnisse ungewollt berufs- oder haftungsrechtliche Konsequenzen drohen, wenn die von ihm vorgetragenen juristischen Rechtsausführungen ohne jegliche juristische Substanz sind, mithin auf frei erfundenen Angaben und Belegen beruhen. Auf diese Problematik haben bereits mehrere Gerichte aufmerksam gemacht.

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