Michael Puke, Jens Lohel, Peter Mönkediek, Ralf Walkenhorst

Fälle- und Fragenkatalog für die Steuerfachangestelltenprüfung

39. Aufl. 2021

ISBN der Online-Version: 978-3-482-78867-3
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-64909-7

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Dokumentvorschau
Fälle- und Fragenkatalog für die Steuerfachangestelltenprüfung (39. Auflage)Komplettwissen in 521 Fällen ▶ aktualisiert und erweitert ▶ Rechtsstand 2021 ▶ für die Prüfungen 2022

F. Rechnungswesen

I. Grundbegriffe

Buchführung, Buchführungspflicht

Buchführung bedeutet das zahlenmäßige Erfassen von Geschäftsvorfällen und des Betriebsvermögens. Die Buchführung schließt mit einer Bilanz und einer GuV-Rechnung ab.

Die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) erfordert grundsätzlich lediglich Aufzeichnungen über die Betriebseinnahmen und über die Betriebsausgaben (darüber hinaus müssen Verzeichnisse – vgl. § 4 Abs. 3 Satz 5 EStG – geführt werden).

Die Verpflichtung zur Buchführung und zur Bilanzierung ergibt sich aus §§ 238 ff. HGB und darüber hinaus aus den §§ 140, 141 AO.

Danach sind buchführungspflichtig:

  1. nach Handelsrecht (§ 238 HGB)

    Kaufleute i. S. der §§ 135 und 6 HGB, außer:

    • Gewerbetreibende, deren Betrieb keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert und die nicht im Handelsregister eingetragen sind und

    • Einzelkaufleute, die nach § 241a HGB von der Pflicht zur Buchführung und Erstellung eines Inventars befreit sind.

  2. nach Steuerrecht (§§ 140, 141 AO)

    • Steuerpflichtige, die bereits nach den Vorschriften des HGB buchführungspflichtig sind.

    • Andere Steuerpflichtige, die ein Betriebsmerkmal des § 141 AO überschritten haben.

Freiberufler sind weder nach HGB noch nach Steuerrecht buchführungspflichtig. Sie können aber...

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