BGB § 652

Buch 2: Recht der Schuldverhältnisse

Abschnitt 8: Einzelne Schuldverhältnisse

Titel 10: Mäklervertrag [1]

Untertitel 1: Allgemeine Vorschriften

§ 652 Entstehung des Lohnanspruchs [2]

(1) 1Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Mäklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Mäklers zustande kommt. 2Wird der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, so kann der Mäklerlohn erst verlangt werden, wenn die Bedingung eintritt.

(2) 1Aufwendungen sind dem Mäkler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. 2Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt.

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WAAAA-73903

1Anm. d. Red.: Gemäß Art. 1 Nr. 3 i. V. mit Art. 3 Gesetz v. (BGBl I S. 1245) wird in der Überschrift mit Wirkung v. das Wort „Mäklervertrag“ durch das Wort „Maklervertrag“ ersetzt.

2Anm. d. Red.: Gemäß Art. 1 Nr. 4 i. V. mit Art. 3 Gesetz v. (BGBl I S. 1245) wird § 652 mit Wirkung v. wie folgt geändert:  a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:   aa) In Satz 1 wird das Wort „Mäklerlohn“ durch das Wort „Maklerlohn“ und das Wort „Mäklers“ durch das Wort „Maklers“ ersetzt.   bb) In Satz 2 wird das Wort „Mäklerlohn“ durch das Wort „Maklerlohn“ ersetzt.  b) In Absatz 2 Satz 1 wird das Wort „Mäkler“ durch das Wort „Makler“ ersetzt.

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