Beate Gölz-Kälberer

Besteuerung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit

1. Aufl. 2021

ISBN der Online-Version: 978-3-482-01821-3
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-67931-5

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Besteuerung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (1. Auflage)

4. Schema zur Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit

4.1 Persönliche und sachliche Steuerpflicht

Rechtsgrundlage für die Lohnsteuer ist das Einkommensteuergesetz, welches einen eigenständigen Einkommensbegriff geschaffen hat und mit der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung weitere Einzelheiten regelt. Die Besteuerung richtet sich hierbei nach dem Einkommen, welches von einer natürlichen Person am Markt erwirtschaftet wird und unter die Aufzählung des § 2 Abs. 1 Satz 1 EStG fällt. Insoweit zielt die Einkommensteuer auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines jeden Steuerpflichtigen ab. Dabei ist zwischen der persönlichen und der sachlichen Steuerpflicht zu unterscheiden: Während die persönliche Steuerpflicht danach fragt, wer überhaupt einkommensteuerpflichtig ist, legt die sachliche Steuerpflicht den Gegenstand der Einkommensteuer fest. Letztere wird deshalb auch als Steuerentrichtungspflicht bezeichnet und ergibt sich aus § 2 EStG. Vor diesem Hintergrund wird mit § 1 EStG das Steuersubjekt festgelegt, wohingegen § 2 Abs. 1 und 5 EStG das Objekt der Einkommensteuer regelt.

Hinweis

Anders als die Umsatzsteuer, die über den Preis an die Letztverbraucher weiterbelastet wird, kann die Einkommensteuer nicht überwälzt werden. Sie wird also nicht über den Preis an einen Letztverbrauc...

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Besteuerung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit

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