Christian Kahlenberg, Iring Christopeit, Tobias Fischer, Hannah Gladitsch, Christian Kappelmann, Gustav Liedgens, Erik Meinert, Michael Pospischil, Patrick Seiler, Sven Sistig, Rebekka Rein, Noemi Strotkemper, Martin Weiss

Steuerrecht aktuell 1/2021

1. Aufl. 2021

ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-67417-4

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Steuerrecht aktuell 1/2021 (1. Auflage)

D. Umwandlungssteuergesetz

I. Rechtsprechung

1. Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei Abspaltung

, NWB EAAAH-72339

(Dr. Martin Weiss)

Zusammenfassung der Entscheidung

Die Klägerin ist eine GmbH & Co. KG. Alleinige Kommanditistin war zunächst die A-GmbH. Komplementärin ist die B-GmbH. Auf den stellte das FA einen vortragsfähigen Gewerbeverlust der Klägerin in Höhe von 1.004.260 € gesondert fest (§ 179 Abs. 1 AO; § 10a Satz 6 GewStG), der in vollem Umfang auf die A-GmbH entfiel.

Gemäß § 123 Abs. 2 Nr. 1 UmwG spaltete die A-GmbH mit notariellem Vertrag vom August 2014 einen Teil ihres Vermögens mit Wirkung zum ab und übertrug ihn gegen Gewährung neuer Gesellschaftsanteile auf ihre Schwestergesellschaft C-GmbH. Die Alleingesellschafterin beider Gesellschaften war in Schweden ansässig. Zu den bei der Abspaltung übertragenen Vermögenswerten gehörten u. a. der Kommanditanteil an der Klägerin und die Geschäftsanteile an der Komplementär-GmbH. Der Betrieb der Klägerin wurde unverändert fortgeführt.

Für das Streitjahr 2014 ergab sich ein Gewerbeertrag in Höhe von 884.738 €. Den Gewerbesteuermessbetrag setzte das FA in Höhe von 29.725 € fest. Die gesonderte Feststellung (§ 179 Abs. 1 AO) eines vortragsfähigen Fehlbetrags (§ 10a Satz 6 GewStG) auf den le...

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