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infoCenter (Stand: Februar 2019)

Verschmelzung

Reinald Gehrmann

Als Verschmelzung bezeichnet das Gesetz die Übertragung des gesamten Vermögens eines oder mehrerer Rechtsträger auf einen anderen Rechtsträger. Sie kann im Wege der Aufnahme durch einen bereits bestehenden oder im Wege der Neugründung auf einen neu zu gründenden Rechtsträger erfolgen. Dabei geht das Vermögen unter Auflösung – aber ohne Abwicklung des übertragenden Rechtsträgers – auf den übernehmenden Rechtsträger gegen Gewährung von Gesellschaftsanteilen an die Gesellschafter des übertragenden Rechtsträgers über. Verschmelzungen können sowohl aufwärts (= Tochtergesellschaft auf Muttergesellschaft), abwärts (= Muttergesellschaft auf Tochtergesellschaft, sog. "down-stream-merger") als auch seitwärts (= Verschmelzung auf Schwestergesellschaft oder auf gesellschaftlich bislang nicht verbundene Gesellschaft, sog. "side-step-merger) erfolgen.

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