Jörg Koltermann

Fallsammlung Bilanzsteuerrecht

17. Aufl. 2015

ISBN der Online-Version: 978-3-482-69723-4
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-52137-9

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Fallsammlung Bilanzsteuerrecht (17. Auflage)

Teil B: Bilanzsteuerrecht der Gesellschaften

Kapitel 1: Personengesellschaften

1.1 Kriterien der Mitunternehmerschaft

Vgl. zum selben Thema R 15.8 EStR sowie H 15.8 EStH.

  1. Mitunternehmerschaft ist der steuerliche Begriff für eine Beteiligung mehrerer Personen an einem Gewerbebetrieb, einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft oder an der Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 13 Abs. 7 und § 18 Abs. 4 EStG). Eine Mitunternehmerschaft kann sich somit nur im Bereich der Einkunftsarten der §§ 1318 EStG ergeben. Die reine Immobilien-KG erzielt trotz der Rechtsform der KG Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (, BStBl 1987 II 212). Ist an einer solchen KG eine GmbH beteiligt, kann jedoch eine sog. „gewerblich geprägte Personengesellschaft“ i. S. von § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG vorliegen, deren sachliche Gewerbesteuerpflicht mit Aufnahme ihrer vermögensverwaltenden Tätigkeit beginnt (, BStBl 2004 II 464). Eine Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs-KG mit einer GmbH als alleiniger Komplementärin erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Das gilt auch dann, wenn die GmbH lediglich eine Haftungsvergütung erhält und am Vermögen und Gewinn der KG nicht teilhat (,...BStBl 2013 II 79

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