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Internationale Rechnungslegung

Internationale Rechnungslegung //

Fallstudie zur Auswirkung der schrittweisen Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf die Bewertung latenter Steuern und die steuerliche Berichterstattung im Anhang nach IAS 12

Am 11.7.2025 trat das Gesetz zum Investitionssofortprogramm in Kraft. Der Beitrag zeigt anhand eines Fallbeispiels, wie die Senkung des KSt-Satzes latente Steuern bewertet und den IFRS-Anhang beeinflusst, mit Fokus auf die notwendigen Einschätzungen des Bilanzierenden.

IDW //

Fachlicher Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Kriegs veröffentlicht

Das IDW hat am 6.3.2026 einen Fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Kriegs auf die Rechnungslegung und deren Prüfung veröffentlicht. Das IDW möchte damit Unternehmen und Wirtschaftsprüfern eine erste Orientierung geben zu Fragen, die sich für Abschlüsse und Lageberichte stellen können, deren Aufstellung oder Prüfung in zeitlicher Nähe zum Ausbruch des Konflikts erfolgt.

EU //

IFRS 18 Endorsement erfolgt

Die Europäische Union hat im EU-Amtsblatt vom 16.2.2026 die Verordnung (EU) 2026/338 der Kommission vom 13.2.2026 zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/1803 im Hinblick auf IFRS 18 „Darstellung und Angaben im Abschluss“ sowie auf Folgeänderungen an anderen IFRS Rechnungslegungsstandards – u. a. in deutscher Sprache – veröffentlicht. IFRS 18 ist damit in Europäisches Recht übernommen. Die Regelungen sind spätestens mit Beginn des ersten am oder nach dem 1.1.2027 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden, was auch dem IASB-Erstanwendungszeitpunkt entspricht. EFRAG hat entsprechend den Endorsement Report aktualisiert.

IFRS //

IFRS-Rechnungslegungstaxonomie 2025 bleibt auch für 2026 aktuell

Die IFRS Foundation hat ein Dokument veröffentlicht, wonach die IFRS-Rechnungslegungstaxonomie 2025 auch für den Berichtszeitraum 2026 die aktuelle Version bleibt. Dies spiegelt die Tatsache wider, dass es keine Änderungen am Inhalt oder an der Technologie der IFRS-Rechnungslegungstaxonomie für die Berichtsperiode 2026 gegeben hat. Daher wird empfohlen, im Rahmen der lokalen gesetzlichen Anforderungen für die Einreichung von Unterlagen die IFRS-Rechnungslegungstaxonomie 2025 weiterhin für die Kennzeichnung von Finanzinformationen zu verwenden.

ESMA //

Public Statement zur Implementierung von IFRS 18 veröffentlicht

In der Folge des EU Endorsement hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) am 17.2.2026 das Public Statement „Reshaping performance: Implementation of IFRS 18 Presentation and Disclosure in Financial Statements“ veröffentlicht. Die ESMA will damit eine einheitliche Anwendung der europäischen Wertpapier- und Marktvorschriften und insbesondere der IFRS-Rechnungslegungsstandards fördern. Sie fordert die Emittenten auf, eine qualitativ hochwertige Umsetzung von IFRS 18 und Transparenz hinsichtlich seiner (erwarteten) Auswirkungen sicherzustellen.

Internationale Rechnungslegung //

Echte Green Claims oder Greenwashing?

Beurteilung des Greenwashing-Risikos aus externer Sicht mithilfe öffentlicher KI-Modelle – ein Modellversuch

Nachhaltigkeitsberichte stehen unter wachsendem Erwartungs- und Regulierungsdruck. Zugleich steigt das Risiko von Greenwashing durch vage oder selektive „Green Claims“. Der Beitrag untersucht strukturelle Greenwashing-Risiken und prüft, ob KI-Modelle Hinweise auf irreführende Nachhaltigkeitskommunikation erkennen können.

IDW //

Berichterstattung des FAB: Anforderungen an die Prognoseberichterstattung im (Konzern-)Lagebericht veröffentlicht

Der Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des IDW hat am 3.2.2026 zu den Anforderungen an die Prognoseberichterstattung im (Konzern-)Lagebericht Stellung genommen. Hintergrund für die Berichterstattung ist, dass die BaFin bei der Bekanntgabe ihres ergänzenden nationalen Prüfungsschwerpunkts „Lageberichterstattung im sich ändernden makroökonomischen Umfeld“ mitgeteilt hat, dass „Unternehmen [...] im Interesse einer umfassenden Information des Kapitalmarktes einen objektivierten Maßstab in ihrer Berichterstattung verwenden [sollten]. Sie sollten sich nicht allein auf die subjektive Einschätzung der Unternehmensleitung beschränken oder die Berichterstattung auf interne Steuerungsgrößen verengen.“

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