Finanzierung als Schlüssel zur Sanierung
Matthias Müller und Doreen Laabs beleuchten praxisorientierte Lösungsansätze für eine nachhaltige und resiliente Finanzierung von Sanierungen.
Unternehmensrestrukturierung ist in hohem Maße Wissensarbeit. Sie ist geprägt durch die Verarbeitung großer Informationsmengen, hohen Zeitdruck sowie Entscheidungen mit erheblicher wirtschaftlicher und rechtlicher Tragweite. Generative KI adressiert genau diesen Bereich, indem sie Tätigkeiten der Wissensverarbeitung beschleunigt und skaliert.
Ein Szenario, das Sanierungsberatern und Insolvenzverwaltern nur allzu vertraut ist: Ein mittelständischer Zulieferer, der hochgradig von einem einzigen Großkunden abhängig ist, steckt in einer Ertragskrise. Wie lässt sich aus dieser Zwangslage eine Verhandlung auf Augenhöhe machen?
Der Grunderwerbsteuer unterliegen Rechtsvorgänge des Zivilrechts, bei denen ein Grundstück von einem Rechtsträger auf einen anderen übergeht sowie fiktive Grundstücksübertragungen. Die damit zusammenhängenden insolvenzsteuerrechtlichen Rechtsfragen waren Gegenstand eines beim II. Senat des BFH anhängigen Rechtsstreits und werden von RiBFH Prof. Dr. Matthias Loose näher beleuchtet.
Unternehmen sind häufig mit Risiken konfrontiert, die zu Verlusten führen können. Um diese Risiken kalkulatorisch zu berücksichtigen, werden sogenannte kalkulatorische Wagnisse in der Kostenrechnung angesetzt. Sie verteilen erwartbare Einzelrisiken – etwa im Vertrieb, der Produktion oder im Einkauf – gleichmäßig auf die Abrechnungsmonate und sorgen so für eine realistische Kalkulation.
Eine zentrale und gleichsam prägende Rolle spielen nicht die Personen, sondern das unternehmerische Controllingsystem, weil in ihm nicht nur die Risikofrüherkennung in Unternehmen verankert ist, sondern auch die Daten für die unternehmerischen Entscheidungen, d. h. die Unternehmenssteuerung aufbereitet werden.
Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 6,3 % (nahezu 600 Mrd. €) auf 10 Billionen € gestiegen. Das ist das Resultat einer Untersuchung von DZ Bank Research. Dabei beinhaltet das Geldvermögen Einlagen und Bargeld, Aktien, Fonds und Lebensversicherungen, aber keine Realwerte wie Immobilien oder Edelmetalle.
Das Lieferkettengesetz befindet sich seit seinem Start in einem dynamischen Wandel – weniger durch neue inhaltliche Pflichten, sondern durch eine veränderte praktische Wirkung. Drei Entwicklungen prägen diese Relativierung der ursprünglichen Regulierungsintensität.
Während Entscheidungen zur Anschaffung neuer Software zum Credit- und Forderungsmanagement regelmäßig das Interesse der Unternehmensleitungen treffen, wird der Aufwand für die Einführung dieser Software häufig unterschätzt. Der Autor beschreibt, wie Sie dabei gravierende Fehler vermeiden.
Zur Bewertung von Beteiligungen nach IDW RS HFA 10 und von Unternehmen nach IDW S 1 mit dem Ertragswertverfahren werden die Nettoeinnahmen der Anteilseigner abgezinst. Der Zinssatz berechnet sich dabei unter Anwendung des CAPM bzw. Tax-CAPM aus einem Basiszins zuzüglich eines Risikozuschlags.
Am 16.4.2024 wurde das "Zweite Gesetz zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" im BGBl. 2024 I Nr. 120 verkündet. Teil des Gesetzes ist die Änderung des Handelsgesetzbuchs in den §§ 267 Abs. 1 und 2, 267a Abs. 1 Satz 1 sowie 293 Abs. 1 Satz 1 HGB.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war die Zahl der Betriebsgründungen auch 2024 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.
Vor dem Hintergrund der Mitteilungspflicht nach § 146a Abs. 4 AO hat das BMF seinen Fragen-Antworten-Katalog zum Kassengesetz aktualisiert (Stand 2.12.2024).
Die Abzinsungszinssätze gem. § 253 Abs. 2 HGB für Februar 2026 können nun auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank abgerufen werden.
Florian Fahr erläutert zunächst die Merkmale eines effektiven Frühwarnsystems und dessen Mehrwerte für Unternehmen. Anschließend stellt er dar, wie Risiken systematisch erfasst werden können.
So wie über den künstlerischen Wert der Fettecke von Joseph Beuys gestritten wurde, kann man hinsichtlich der Eignung der dynamischen Amortisationsrechnung zur Beurteilung von Investitionsprojekten verschiedener Meinung sein. Die dynamische Amortisationsrechnung ist seit vielen Jahren in der Literatur erörtert worden und erfreut sich einer hohen Verbreitung in der unternehmerischen Praxis. Gerade von Seiten der Wissenschaft sind dem Einsatz der dynamischen Amortisation in der Praxis limitierende Argumente aufgezeigt worden.
Die Finanzbehörde Hamburg (FinBeh Hamburg) hat die neu überarbeitete Broschüre „Steuerliche Informationen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer“ veröffentlicht.
Der Jahresabschluss ist vom Steuerberater vorbereitet und wird mit dem Mandanten besprochen. Ggf. werden auch noch im Anschluss kleinere Korrekturen vorgenommen. Dabei wird auch das eine oder andere unternehmerische Thema angesprochen. Vielleicht findet zu solchen Themen sogar eine Beratung statt. Nur der Mandant nimmt das gar nicht als besondere Leistung seines Steuerberaters wahr. Und der Steuerberater spricht dies auch nicht als gesonderte Beratungsleistung an. Dabei bietet gerade das Jahresabschlussgespräch ideale Ansatzpunkte für den (weiteren) Ausbau betriebswirtschaftlicher Beratungsleistungen mit gesonderter Honorierung.
Zur Bewertung von Beteiligungen nach IDW RS HFA 10 und von Unternehmen nach IDW S 1 mit dem Ertragswertverfahren werden die Nettoeinnahmen der Anteilseigner abgezinst. Der Zinssatz berechnet sich dabei unter Anwendung des CAPM bzw. Tax-CAPM aus einem Basiszins zuzüglich eines Risikozuschlags.
Seit Januar 2026 können etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg Anträge auf einen Innovationsgutschein "Mittelstand trifft Start-ups" bei der L-Bank stellen. Hierauf macht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aufmerksam.
Ab dem 1.11.2024 steht Gründern sowie Unternehmensnachfolgern ein neues Förderangebot zur Verfügung. In einer neuartigen Kooperation führen die KfW, die Deutschen Bürgschaftsbanken, das BMWK und das BMF den ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge ein.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat gemeinsam mit der KfW und dem BMF zwei neue Kreditprogramme ins Leben gerufen, um die Digitalisierung und Innovation im Mittelstand zu fördern. Seit dem 1.7.2025 stehen die Programme "ERP-Förderkredit Digitalisierung" und "ERP-Förderkredit Innovation" zur Verfügung. Hierauf weist das BMWE erneut hin.
Nach dem Förderstopp 2023 gibt es wieder Geld von der KfW-Bank für Konzepte zur energetischen Sanierung von Stadtquartieren. 2026 sind es 75 Mio. €. Berücksichtigt werden auch Maßnahmen zur Klimaanpassung, der Ausbau von Stadtgrün und der Einsatz digitaler Technologien. Außerdem soll das Programm laut Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) die Umsetzung der Wärmeplanung voranbringen. Es werden bis zu 90 % der förderfähigen Ausgaben bezuschusst. Antragsberechtigt sind u. a. Gebietskörperschaften und Zweckverbände. Weitere Details lesen Sie unter https://go.nwb.de/84qxl.
Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 6,3 % (nahezu 600 Mrd. €) auf 10 Billionen € gestiegen. Das ist das Resultat einer Untersuchung von DZ Bank Research. Dabei beinhaltet das Geldvermögen Einlagen und Bargeld, Aktien, Fonds und Lebensversicherungen, aber keine Realwerte wie Immobilien oder Edelmetalle.
Das BMF, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die KfW haben mit den Programmen "ERP-Förderkredit Digitalisierung" und "ERP-Förderkredit Innovation" zum 1.7.2025 ein neues Förderangebot zur Stärkung der Digitalisierung und Innovationen im Mittelstand gestartet.
Die Abzinsungszinssätze gem. § 253 Abs. 2 HGB für Dezember 2024 können nun auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank abgerufen werden.
Am 5.7.2024 wurde die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht (Richtlinie (EU) 2024/1760). Hierauf macht die WPK aufmerksam.
Das Förderprogramm des Landes NRW Mittelstand Innovativ & Digital (MID) bietet Hilfestellung bei Digitalisierungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen in Form von Zuschüssen für externe Beratungen, Beschäftigung von Hochschulabsolventen und Investitionen in spezifische IT-Hard- und Software. Das Programm besteht aus den Modulen MID-Analyse, MID-Innovation, MID-Digitalisierung und MID-Assistent/in. Vorhaben in den Bausteinen werden mit bis zu 40.000 € gefördert. Zudem gibt es eine Gutscheinvariante mit 40.000 € Fördersumme. Programmdetails lesen Sie unter https://go.nwb.de/fijc2.
Die EFRAG hat eine neue Sammlung technischer Erklärungen in Form von Fragen und Antworten zu den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) veröffentlicht. Hierauf macht das IDW aufmerksam.