Betriebswirtschaft

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Abo

Pfändung: Neue Grenzen seit Juli 2021

Zum 1.7.2021 wurde der Pfändungsfreibetrag von 1.179,99 € auf 1.252,64 € angehoben. Das sind etwa 73 € mehr als bisher. Die Information ist auch für Firmen wichtig, die von Kunden in einer finanziellen Notlage noch Geld erhalten. Eventuell ist es günstiger, hier auf die Forderungen zu verzichten und sie vollständig oder teilweise auszubuchen. Unter https://go.nwb.de/gyo4n lässt sich das pfändbare Einkommen mit wenigen Klicks berechnen.

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Abo Unternehmensnachfolge //

Durch strategische Erwägungen veranlasste, unentgeltliche und bedingungslose Übertragung von GmbH-Anteilen an leitende Angestellte (FG)

Wollen Ehegatten als Gesellschafter einer GmbH zwar eine Nachfolgeregelung innerhalb der Familie herbeiführen, sehen sie aber eine alleinige Übertragung der Anteile an ihren gemeinsamen Sohn aufgrund dessen anderweitiger branchenfremden beruflichen Erfahrung und dessen fehlender unternehmerischen Erfahrung als kritisch an und erwarten sie, dass die Unternehmensnachfolge bei einer Übertragung der wesentlichen Anteile auf den Sohn nur dann wirtschaftlich erfolgreich sein kann, wenn fünf leitende Angestellte der GmbH ebenfalls einen Anteil an der GmbH (im Streitfall von jeweils 5,08 %) übertragen bekommen, so ist es ernstlich zweifelhaft, ob die Übertragung der Anteile bei den leitenden Angestellten zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führt, wenn der Geschäftsanteilsübertragungsvertrag weder einen Grund für die Übertragung angibt noch eine Gegenleistung verlangt noch regelt, dass die Übertragung der Anteile etwa für in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu erwartende Dienste der leitenden Angestellten für die Gesellschaft erfolgen soll, und wenn auch keinerlei „Haltefrist“ für die Anteile vereinbart oder geregelt wird, dass eine Veräußerung erst nach einer bestimmten Frist der Weiterbeschäftigung bei der GmbH erfolgen darf, und wenn die Übertragung vielmehr „vorbehalt- und bedingungslos“ erfolgen soll.

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