Kapitel 3. Bestimmung des optimalen Finanzvolumens
Jahrgang 2019
Auflage 11
ISBN der Online-Version: 978-3-482-01011-8
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-67331-3

Onlinebuch Finanzierung verstehen

Preis: € 32,90 Nutzungsdauer: 5 Jahre

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Finanzierung verstehen (11. Auflage)Betriebliche Finanzwirtschaft mit Online-Training ▶Finanzplanung ▶Optimales Finanzierungsprogramm ▶Instrumente der Innen- und Außenfinanzierung

Kapitel 3. Bestimmung des optimalen Finanzvolumens

3.1 Leverage-Effekt

3.1.1 Problemstellung und Voraussetzungen
3000Merke
  • Rentabilität ist das Verhältnis von Gewinn zu Kapital.

  • Kapitalstruktur oder Verschuldungsgrad ist das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital.

Die Kapitalstruktur, das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital, kann die Rentabilität des Eigenkapitals beeinflussen. Die Rentabilität des Eigenkapitals nimmt mit wachsender Verschuldung, also zunehmendem Fremdkapitalanteil, solange zu, wie eine positive Differenz zwischen der Rendite der zusätzlich durchgeführten Investitionen und dem Fremdkapitalzinssatz besteht. Man nennt diesen Effekt Leverage-Effekt. Gelegentlich spricht man auch von der Hebelwirkung (leverage, engl. = Hebelkraft) wachsender Verschuldung auf die Eigenkapitalrentabilität. Der Leverage-Effekt wird häufig in einer sehr einfachen Form gesehen und gebraucht, und zwar geht man bei dieser naiven Sicht des Leverage-Effekts von folgenden Voraussetzungen aus:

  • Der Eigenkapitaleinsatz ist konstant.

  • Die Höhe des eingesetzten Fremdkapitals ist variabel.

  • Die Rendite der bei einem zusätzlichen Kapitaleinsatz durchzuführenden Investition ist konstant.

  • Der Sollzinssatz f...

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