Kommentar zu § 308 - Einheitliche Bewertung
Jahrgang 2018
Auflage 9
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-59379-6

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Wolf-Dieter Hoffmann, Norbert Lüdenbach - NWB Kommentar Bilanzierung Online

§ 308 Einheitliche Bewertung

Wolf-Dieter Hoffmann, Norbert Lüdenbach (November 2017)

Ausgewählte Literatur

Reintges, Die einheitliche Bewertung im Konzernabschluss, WPg 1987 S. 282; Schulz, Der Stetigkeitsgrundsatz im Konzernabschluss, WPg 1990 S. 357; Stobbe, Die konzerneinheitliche Bewertung, DB 1986 S. 1833.

I. Regelungsinhalt

1Vermögensgegenstände und Schulden sind gem. Abs. 1 im Konzernabschluss

  • einheitlich (→ Rz. 11),

  • nach dem für den Jahresabschluss des Mutterunternehmens maßgeblichen Recht (→ Rz. 4),

  • jedoch ohne Bindung an die tatsächliche (Wahl-)Rechtsübung im Jahresabschluss des Mutterunternehmens (→ Rz. 6)

zu bewerten.

Abweichungen vom Jahresabschluss des Mutterunternehmens sind aber im Anhang anzugeben und zu begründen (→ Rz. 8).

2Ausnahmen vom Grundsatz der einheitlichen Bewertung werden in Abs. 2 geregelt. Sind im Einzelabschluss eines einbezogenen Unternehmens Vermögensgegenstände und Schulden abweichend von den konzerneinheitlichen Methoden bewertet worden, so darf diese Bewertung beibehalten werden, wenn

  • die Auswirkung unwesentlich (→ Rz. 17),

  • eine Vereinheitlichung nicht praktikabel (→ Rz. 19) oder

  • die einzelbilanzielle Bewertung Folge bank- und versicherungspezifischer Vorschriften (→ Rz. 16)

ist.

3§ 308 HGB gilt unmittelbar für die Mitglieder des Vollkonsolidierungskreises, also Mutter- und Tochterunt...

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