NWB Nr. 44 vom 31.10.2011 Seite 3659

Immobilien

Eigentum verpflichtet – wer kennt dieses Sprichwort nicht. Doch wozu genau das Eigentum an einer Immobilie verpflichten kann und welche steuerlichen Auswirkungen sich daraus ergeben, lässt sich leider nicht in einem Satz sagen. Damit Sie möglichst umfassend informiert sind, bietet Ihnen die NWB Datenbank eine Vielzahl von unterschiedlichen Hilfsmitteln.

Vermietung und Verpachtung

[i]Erster Überblick über das ThemaAlles Wissenswerte zum Thema erfahren Sie im infoCenter-Beitrag „Vermietung und Verpachtung” NWB BAAAB-13237 in Ihrer NWB Datenbank. Im Text des infoCenter-Beitrags werden Sie häufig auf i ein stoßen. Mit einem Klick auf das Symbol öffnet sich ein Fenster mit weiterführenden Verweisen, z. B. auf einschlägige Literatur, Rechtsprechung oder Verwaltungsanweisungen. Diese Verweise können Sie unmittelbar aus dem Fenster heraus aufschlagen.

Mietvertrag

[i]Rechtssichere VerträgeLaut deutschem Mieterbund e. V. werden jährlich zwei bis drei Mio. Mietverträge abgeschlossen. Damit Sie mit Ihrem Mietvertrag auf der „sicheren Seite” sind, stehen Ihnen in der NWB Datenbank sowohl ein Mietvertrag für einen Gewerberaum NWB FAAAC-47235 als auch für einen Wohnraum NWB NAAAC-47215 zur Verfügung. Darüber hinaus haben Sie in der NWB Datenbank Zugriff auf mehr als 170 weitere Musterverträge.

Mietvertrag für Gewerberaum

Erbschaftsteuerliche Immobilienbewertung

Die für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer seit dem einschlägige Immobilienbewertung greift an zahlreichen Stellen vorrangig auf Berechnungsfaktoren (z. B. Liegenschaftszinssätze, Marktanpassungsfaktoren) der örtlich zuständigen Gutachterausschüsse zurück. Liegen solche Größen nicht vor, sind nachrangig die bundesgesetzlich geregelten Werte des BewG anzuwenden. Der Beitrag von [i]Eisele, NWB 2/2011 S. 127Eisele NWB NAAAD-58948 widmet sich ausgewählten aktuellen Problemstellungen aus der Bewertungspraxis bebauter Grundstücke und stellt dabei die wachsende Bedeutung von Grundstücksmarktberichten im Kontext einer regionalisierten Grundbesitzbewertung heraus. S. 3660

Ertragsteuerrechtliche Behandlung von Mietereinbauten

Die zutreffende ertragsteuerrechtliche Behandlung der Mietereinbauten und -umbauten ist regelmäßig Diskussionsgegenstand von Betriebsprüfungen. Nach wie vor wendet die Verwaltung bei ihrer Entscheidungsfindung die aufgrund der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze des sog. Mietereinbautenerlasses an ( BStBl 1976 I S. 66). Diese für die Gewinneinkunftsarten geltende Verwaltungsvorschrift liefert ein Prüfungsraster, das als Grundlage des Beitrags von Engelberth NWB TAAAD-91031 dient.

Tipp

Mehr zu Scheinbestandteilen, Betriebsvorrichtungen und sonstigen Mietereinbauten erfahren Sie im infoCenter-Beitrag „Mietereinbauten” NWB BAAAB-04862.

Bodenrichtwertrelevanz bei der Grundbesitzbewertung – Aktuelle Entwicklungen infolge von ImmoWertV und Bodenrichtwertrichtlinie

[i]Eisele, NWB 27/2011 S. 2289Für die steuerliche Immobilienbewertung kommt den Bodenrichtwerten besondere Bedeutung zu, da sie – nicht zuletzt im Kontext verschiedener Mindestwertregelungen – maßgeblich das Wertniveau und damit die Steuerbelastung im Einzelfall beeinflussen. Die baugesetzlich geregelte Ermittlung von Bodenrichtwerten hat durch die Erbschaftsteuerreform 2009 eine signifikante Aufwertung erfahren. Dieser Befund wird zum einen durch das Inkrafttreten der ImmoWertV zum sowie zum anderen durch die erstmalige Bekanntgabe einer Richtlinie zur Ermittlung von Bodenrichtwerten (Bodenrichtwertrichtlinie) und deren Inkrafttreten zum gestützt. Der Beitrag von Eisele NWB DAAAD-86140 widmet sich unter Einbindung der jüngeren BFH-Rechtsprechung dem Bedeutungszuwachs der Bodenrichtwertermittlung bei der erbschaft- und schenkungsteuerlichen Grundbesitzbewertung.

Immobilienleasing

Mit einem Leasing-Vertrag werden bewegliche oder unbewegliche Güter in der Regel durch ein Finanzierungsinstitut oder durch den Hersteller der Güter vermietet oder verpachtet. Die Wirtschaftsgüter bleiben juristisch Eigentum des Vermieters/Verpächters (Leasing-Geber). Der Mieter/Pächter (Leasing-Nehmer) ist zur Zahlung einer meist monatlichen Leasing-Gebühr verpflichtet. Aufgrund der langen Nutzungsdauer von Immobilien handelt es sich bei Immobilien-Leasing-Verträgen regelmäßig um Teilamortisationsverträge. Mehr zu den einzelnen Vertragstypen und zur bilanziellen Behandlung erfahren Sie im infoCenter-Beitrag „Leasing/Immobilienleasing” NWB RAAAB-36688.

Haben Sie schon gesehen?

[i]Aktuelle NWBAuch in unserer aktuellen NWB 44/2011 finden Sie wieder zwei Aufsätze zum o. g. Thema. So erläutert Hilbert die steuerliche Behandlung von Wohnungskosten bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, und Klose befasst sich mit der Grundstücksüberlassung im Rahmen eines Wohnungsunternehmens.

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Fundstelle(n):
NWB 2011 Seite 3659 - 3660
NWB AAAAD-94199

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