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PiR Nr. 7 vom Seite 193

Zur Notwendigkeit der Erweiterung der IFRS um ein Intellectual Capital Reporting

Dr. Wladislav Gawenko, Anja Büttner, M. Sc. und Prof. Dr. Michael Hinz

Ein wesentliches Ziel der IFRS-Rechnungslegung ist es, den Adressaten der finanziellen Berichterstattung entscheidungsnützliche Informationen zu vermitteln. Während die aktuellen Regelungen der IFRS für materielle Vermögenswerte i. d. R. die Vermittlung entscheidungsrelevanter Informationen gewährleisten, ist die Information der Adressaten im Hinblick auf immaterielle Werte beziehungsweise intellectual capital stark eingeschränkt, was insbesondere auf die restriktiven Ansatzkriterien immaterieller Werte zurückzuführen ist. Sämtliche intellectual capital-Kategorien werden im Rahmen der Bilanzierung und Berichterstattung nicht oder nur unzureichend erfasst, wodurch den Adressaten wichtige Informationen über das Unternehmen nicht zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieses Beitrags ist es, diese Problematik konkreter zu beleuchten und Vorschläge zu unterbreiten, wie eine transparente Berichterstattung über intellectual capital in Zukunft erfolgen kann.

Kirsch, Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte/-gegenstände (IFRS, HGB), infoCenter
NWB LAAAC-46008

Kernaussagen
  • IC ist von zentraler Bedeutung in Unternehmen.

  • In den IFRS wird IC nur rudimentär erfa...

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