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NWB Nr. 44 vom Seite 3562

Haftung des Steuerberaters in der interprofessionellen Sozietät

Anmerkungen zum

Dr. Norbert H. Hölscheidt

Mit Urteil vom - IX ZR 125/10 NWB DAAAE-12909 hat der BGH entschieden, dass in der interprofessionellen Sozietät auch ein Steuerberater-Sozius persönlich für einen Regressanspruch des Mandanten wegen eines beruflichen Fehlers eines Anwalts-Sozius haftet. Der BGH hat damit klargestellt, dass nach seinem Grundsatzurteil vom - II ZR 331/00 NWB UAAAB-98014, mit dem die Rechtsfähigkeit der GbR anerkannt wurde, der Mandatsvertrag regelmäßig mit der Sozietät selbst abgeschlossen wird und alle Sozien – unabhängig davon, ob sie berufsrechtlich das einzelne Mandat bearbeiten dürfen oder nicht – auch persönlich für die Folgen beruflicher Fehler eines Sozius bei der Bearbeitung eines Mandats der Sozietät einzustehen haben.

Arbeitshilfe:

In der NWB Datenbank (Login über www.nwb.de) kann unter der NWB DokID NWB RAAAB-05418 ein Vertrag über die Errichtung einer Steuerberater-Sozietät (GbR) aufgerufen werden.

Eine Kurzfassung dieses Beitrags finden Sie in .

I. Grundsätze der Haftung in der Sozietät

1. Zusammenschluss von Steuerberatern in einer Sozietät

Der Steuerberater als „Einzelkämpfer”, der seine Mandanten rundum auf allen Gebieten des Steuerrechts berät, wird sel...

Preis:
€10,00
Nutzungsdauer:
30 Tage

Seiten: 6
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Haftung des Steuerberaters in der interprofessionellen Sozietät

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