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BFuP Nr. 2 vom Seite 140

Sonderprüfung bei Kapitalerhöhungen nach § 142 AktG – eine ökonomische Analyse

von Prof. Dr. Joachim Krag, und und Prof. Dr. Sascha H. Mölls, beide Universität Marburg

Zentral für das deutsche System von Sonderprüfungen ist das allgemeine Sonderprüfungsrecht nach § 142 AktG, das von der betriebswirtschaftlichen Prüfungslehre bisher allerdings nur am Rande behandelt worden ist. Die vorliegende Analyse möchte einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke leisten und geht der Frage nach, wie innerhalb der generellen Geschäftsführungsprüfung des § 142 AktG die Prüfung der Maßnahmen zur Kapitalbeschaffung konzipiert werden sollte. Dazu wird zunächst der Prüfungsanlass präzisiert und die zu analysierende Konfliktsituation betrachtet. Im Anschluss werden dann unterschiedliche Maßnahmen der Eigenkapitalbeschaffung im Detail analysiert. Ingesamt zeigt sich, dass die Identifizierung und Quantifizierung etwaiger Nachteile in jedem Fall eines theoretisch abgesicherten (Lösungs-)Kalküls bedarf, mit dem der Prüfer seine vielfältigen Wertungen strukturieren kann.

1 Einführung

Obwohl das dem Schutz von Minderheiten dienende Instrument der „Sonderprüfung” bereits seit dem Jahr 1965 im Aktiengesetz verankert ist, haben derartige Rechte von Aktionärsminderheiten lange Zeit ein Schattendasein geführt und sind erst in der jüngeren Vergangenheit verstärkt in den Mittelpunkt der Betrachtung gerüc...

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Sonderprüfung bei Kapitalerhöhungen nach § 142 AktG – eine ökonomische Analyse

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