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NWB Nr. 4 vom Seite 158

Für Sie in der NWB Datenbank aktualisiert: Handbuch Bilanzsteuerrecht

[i]Kostenlos unter NWB FAAAH-92843 abrufbar In der NWB Datenbank finden Sie ein vielfältiges Informationsangebot, das Sie bei der täglichen Arbeit unterstützt, wie z. B. Arbeitshilfen, infoCenter- und Grundlagen-Beiträge. Einen besonders umfangreichen Nutzen stiftet zudem die Online-Version des Handbuchs Bilanzsteuerrecht, herausgegeben von WP/StB Prof. Dr. Ulrich Prinz und RA Prof. Dr. Hans-Joachim Kanzler.

Die aktuelle 4. Auflage, welche Ihnen unter der DokID NWB FAAAH-92843 kostenfrei in der NWB Datenbank zur Verfügung steht, wurde nun aktualisiert.

Bilanzsteuerrecht – grundlegend und praxisnah dargestellt

[i]Umfassendes Grundlagen- und NachschlagewerkAls umfassendes Grundlagen- und Nachschlagewerk deckt das Handbuch Bilanzsteuerrecht sämtliche Aspekte dieses immer wichtiger werdenden Rechtsbereichs ab. Durch die kompakte Aufbereitung und verständliche Verknüpfung von Theorie und Praxis hilft das Handbuch Bilanzsteuerrecht dabei, gesetzliche Vorschriften sicher anzuwenden und gleichzeitig Gestaltungsspielräume zu nutzen.

Die einzelnen Beiträge des Handbuchs konzentrieren sich dabei auf das Wesentliche und sind untereinander verknüpft. Die ausgewogene Mischung der Autorenschaft aus Lehre, Praxis, Finanzverwaltung und Richterschaft garantiert neben der theoretischen Fundierung den hohen praktischen Nutzen dieses Handbuchs.

Aufbau und Inhalt des Handbuchs Bilanzsteuerrecht

In Teil A stellt das Handbuch Bilanzsteuerrecht Grundsatz- und Querschnittsfragen steuerlicher Gewinnermittlung dar. Teil B beschäftigt sich anschließend detailliert und bilanzpostenorientiert mit der Bilanzierung und Bewertung bei der steuerlichen Gewinnermittlung. [i]Stets über aktuelle Themen und Entwicklungen informiertDie aktuelle 4. Auflage greift darüber hinaus gegenwärtige Themen und Entwicklungen auf, z. B. ist den Bilanzierungsfragen rund um die Digitalisierung ein eigenes umfangreiches Kapitel gewidmet. Auf rund 50 Seiten befasst sich das Handbuch mit vier Einzeltrends, von „Digitalisierung im Rechnungswesen“ (bearbeitet durch Prof. Dr. Robert Risse) und „Steuerbilanzierung von Cloud Computing Modellen und -Plattformen“ (von Prof. Dr. Franz Jürgen Marx) über „Steuerbilanzierung von Token, ICOs und Kryptowährungen“ (von Fabian Krüger) bis hin zu „Steuerbilanzierung bei künstlicher Intelligenz als Digitalisierungsstrategie“ (konzipiert durch Dr. Michael Sixt).

Abgerundet wird der Inhalt durch praxisnah aufbereitete Informationen zu den Entwicklungen in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Finanzverwaltung sowie zu relevanter Literatur im Bereich Steuerbilanzrecht. Das Werk wird quartalsweise online aktualisiert. Somit sind Sie immer auf dem neuesten Stand.S. 159

Aktualisierung aus Dezember 2025

Folgende Inhalte des Handbuchs Bilanzsteuerrecht wurden u. a. kürzlich aktualisiert:

  • [i]Beyer, NWB 42/2025 S. 2869Schätzungsbefugnis bei formellem Buchführungsmangel im Zusammenhang mit Fehlern in der Kassenführung (Rz. 31): Der (NWB WAAAK-00473) entschieden, dass Mängel der Kassenführung in einem vorwiegend Bargeschäfte ausführenden Betrieb der gesamten Buchführung die Ordnungsmäßigkeit mit der Folge nehmen, dass Finanzamt und Finanzgericht dem Grunde nach zur Schätzung befugt sind. In einem weiteren Urteil v.  - X R 23-24/21 ( NWB EAAAK-03888) stellte der BFH fest, dass ein die Schätzungsbefugnis nach § 162 AO begründender formeller Buchführungsmangel auch dann vorliegen kann, wenn ein Kassensystem Stornierungen zulässt und diese systembedingt in den Tagesabschlüssen oder in den Z-Bons nicht ausgewiesen werden.

  • [i]Bodden, NWB 48/2025 S. 3240, NWB VAAAK-05232 Sanierungsertrag im Sonderbetriebsvermögen und Begriff der unternehmensbezogenen Sanierung bei einer Mitunternehmerschaft (Rz. 154): Nach dem (NWB FAAAK-03892) ist ein im Sonderbetriebsvermögen eines Mitunternehmers angefallener Sanierungsertrag i. S. des § 3a Abs. 1 Satz 1 EStG – wie ein im Gesamthandsbereich einer Mitunternehmerschaft angefallener Sanierungsertrag – nach § 3a Abs. 4 Satz 1 EStG festzustellen.

  • [i]Seifert, StuB 17/2025 S. 670Änderung des § 8 EStDV (Rz. 531): Mit der Siebten Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen erhielt § 8 EStDV eine neue Fassung. Danach setzt das Wahlrecht, eigenbetrieblich genutzte Grundstücksteile als Privatvermögen zu behandeln, voraus, dass ihre Größe nicht mehr als 30 m 2 oder ihr Wert nicht mehr als 40.000 € beträgt. Nach dem neuen Satz 2 der Vorschrift dürfen in diesem Fall – anders als nach bisherigem Recht – Aufwendungen, die mit dem Grundstücksteil im Zusammenhang stehen, nicht abgezogen werden.

  • [i]Cortez/Lang, Entstrickungsbesteuerung, Lexikon, NWB PAAAH-08344 Steuerentstrickung von Wirtschaftsgütern durch Überführung in eine ausländische Betriebsstätte (Rz. 599): Der (NWB DAAAJ-96565) ein lange Zeit ausgesetztes Verfahren beendet und insbesondere zum Verhältnis der sog. Entstrickungsbesteuerung (§ 4 Abs. 1 Satz 3 und 4 EStG) zu kürzlich neu eingeführten Vorschrift § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 4 EStG (unentgeltliche Übertragung zwischen Schwesterpersonengesellschaften) Stellung bezogen.

  • Aktuelle Entwicklungen zu betrieblichen Nießbrauchsgestaltungen (Rz. 771): Der IV. Senat des BFH stellte in Bestätigung seiner Rechtsprechung mit Urteil v.  - IV R 36/22 ( NWB LAAAK-02464) klar, dass der Nießbraucher bei einem Personengesellschaftsanteil nur dann Mitunternehmer wird, wenn er nach dem Gesamtbild der Verhältnisse Mitunternehmerinitiative entfalten kann und Mitunternehmerrisiko trägt. Zudem hat sich das (BStBl 2025 I S. 1834) zur Umsetzung der Urteilsgrundsätze des (BStBl 2025 II S. 768) geäußert. [i]Nöcker, NWB 32/2025 S. 2176Der BFH hatte entschieden, dass bei der unentgeltlichen Übertragung der Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens eines Gewerbebetriebs unter einem Vorbehaltsnießbrauch ein Ansatz der Buchwerte nicht möglich ist, wenn der frühere Betriebsinhaber seine bisherige gewerbliche Tätigkeit ansonsten fortführt. Das BMF sieht insoweit eine Übergangsregelung vor: Aus Vertrauensschutzgründen ist danach das Urteil erst für Übertragungen ab dem zwingend anzuwenden.

  • [i]Strahl, NWB 44/2025 S. 2974, NWB LAAAK-02947 Rücklage nach § 6b EStG und Grundsätze des formellen Bilanzenzusammenhangs (Rz. 1173): Unter Anschluss an ältere Rechtsprechung hat der XI. Senat des (NWB ZAAAK-02468) entschieden, dass eine durch einen bilanzierenden Steuerpflichtigen zu Unrecht gebildete Rücklage nach § 6b Abs. 3 EStG, einen Bilanzierungsfehler begründet, der nach den Regeln des formellen Bilanzenzusammenhangs unter Wahrung der verfahrensrechtlichen Schranken für den Erlass von Steuer- und Steueränderungsbescheiden zu korrigieren ist.

Fundstelle(n):
NWB 2026 Seite 158 - 159
IAAAK-08453