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Betriebswirtschaft

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Neubauförderung //

Verbesserte Förderkonditionen für klimafreundlichen Neubau (KfW)

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die KfW haben die Konditionen für die Neubauförderung im Programm "Klimafreundlicher Neubau" verbessert. Danach sinkt der Kreditzins für die im Rahmen dieses Programms befristet wiederaufgenommene Förderung des „Effizienzhaus 55“-Standards auf einen Signalzinssatz von ab 1% effektiver Jahreszins (bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung). Private und gewerbliche Investoren können die aus Mitteln des Bundes verbilligten KfW-Darlehen ab Montag, 2.3.2026, zu den neuen, verbesserten Konditionen über ihre Hausbank bei der KfW beantragen.

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Fördermittel: Förderprogramm Mittelstand-Digital

Mit dem Förderprogramm Mittelstand-Digital fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie KMU bei der digitalen Transformation. Zum Förderschwerpunkt gehören das Netzwerk der Mittelstand-Digital-Zentren und Fokusprojekte zu Digitalisierung oder KI sowie die Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft mit der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand und ergänzenden Fokusprojekten zur IT- und Cybersicherheit. Die kostenfreien Angebote richten sich an KMU, Handwerk und Start-ups und sollen diese befähigen, fundierte Entscheidungen in den Bereichen Digitalisierung, KI sowie IT- und Cybersicherheit zu treffen. Weitere Informationen erhalten Sie online unter https://go.nwb.de/y37u2.

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Fördermittel: Beim Gründerkredit Startgeld höhere Förderung möglich

Die Förderung für Gründer ist beim KfW ERP-Gründerkredit Startgeld von 125.000 auf 200.000 € erhöht worden. Gefördert werden u. a. Investitionen in Anlagevermögen, Betriebsmittel, Materiallager oder der Kauf von Unternehmensanteilen. Gefördert werden Gründer und junge Unternehmen. Es gibt bis zu zwei tilgungsfreie Jahre. Die KfW übernimmt 80 % des Kreditrisikos. Weitere Details lesen Sie online unter https://go.nwb.de/u2hl7.

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Fördermittel: Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz

Mit dem Programm Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) hilft der Bund Unternehmen, ihre Energie- und Ressourcenverbräuche im Bereich der Anlage- und Prozesstechnik zu senken. Es gibt vier Module, z. B. zu Querschnittstechnologien, Prozesswärme oder Energiemanagement. Gefördert werden u. a. die Installation effizienterer Antriebe, Wärmepumpen oder Softwarelösungen zur Unterstützung von Energiemanagementsystemen. Die Förderhöhe beträgt meist zwischen 10 % und 60 % der förderfähigen Investitionen. Ausführliche Informationen erhalten Sie online unter https://go.nwb.de/9cuka.

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Fördermittel: Schutz des geistigen Eigentums

Das Förderprogramm „Ideas Powered for Business SME Fund“ hat das Ziel, KMU den Schutz geistigen Eigentums zu erleichtern. Es gibt einen sogenannten KMU-Fonds, der bis zu 90 % der für den Schutz anfallenden Kosten übernimmt, wie etwa für die Einreichung von Patenten oder Markenrechten. Die Förderung erfolgt über ein Gutscheinsystem. Wer sich erfolgreich bewirbt, erhält einen oder mehrere Gutscheine, die nach Begleichung der Kosten an ein Unternehmen ausgezahlt werden. Programmdetails lesen Sie unter https://go.nwb.de/ylxyd.

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Kreditzinsen: Bei Immobilien auf den Energieausweis achten

Die Kreditzinsen für Immobilien ziehen an. Experten erwarten in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg, u. a., weil sich Deutschland wegen der Sondervermögen verschulden muss und so die Zinsen für Bundesanleihen steigen. Die Entwicklung der Bauzinsen orientiert sich an der für Bundesanleihen. Umso wichtiger, dass man versucht, sein Rating zu verbessern. Dazu gehört im Immobilienbereich auch, dass ein Energieausweis vorgelegt werden kann, auch wenn hierzu keine Pflicht besteht, etwa, weil man sein Haus nicht verkaufen möchte. Ansonsten gilt das Baujahr einer Immobilie als Indikator, was meist zu einer schlechteren Bewertung führt.

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Insolvenzrecht //

Kapitalmarktrechtliche Schadensersatzforderungen von Aktionären (BGH)

Der Streit um die Einordnung von Ansprüchen als einfache Insolvenzforderungen stellt ein Rechtsverhältnis dar, auf dessen Feststellung im Rahmen einer Tabellenfeststellungsklage Klage erhoben werden kann. Kapitalmarktrechtliche Schadensersatzforderungen von Aktionären, die ihnen aufgrund ihrer Beteiligung als Aktionär entstehen, genießen im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft nicht den Rang einfacher Insolvenzforderungen.

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Gesellschaftsrecht //

Regressansprüche eines Gesellschafters aufgrund der Befriedigung eines Gesellschaftsgläubigers (BGH)

Regressansprüche eines Gesellschafters aufgrund der Befriedigung eines Gesellschaftsgläubigers stellen wirtschaftlich einem Gesellschafterdarlehen gleichstehende Forderungen dar, ohne dass es insoweit – anders als bei einem Austauschgeschäft zwischen Gesellschaft und Gesellschafter – auf eine Stundung oder ein Stehenlassen der daraus folgenden Forderung des Gesellschafters gegen seine Gesellschaft ankäme.

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Bankdarlehen: KfW-ifo-Kredithürde gibt Orientierung

Unternehmen können die KfW-ifo-Kredithürde ( https://go.nwb.de/9n17l) u. a. nutzen, um in Erfahrung zu bringen, wie groß die Chancen oder Hemmnisse in ihrem Segment sind, wenn sie einen Kredit beantragen möchten. Die Kredithürde wird einmal pro Quartal erhoben und gibt an, wie viele Betriebe unterschiedlicher Größe und Branchen Probleme hatten, an Darlehen zu gelangen. Unternehmen, die sich in kritischen Sektoren befinden, müssen bei der Vorbereitung auf ein Kreditgespräch noch sorgfältiger vorgehen als Betriebe aus anderen Branchen. Sie sollten sich intensiv mit der Bank über die Vorgehensweise abstimmen.

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NIS2: Regelmäßige Schulungspflicht für Geschäftsführer

Im November 2025 hat der Bundestag das NIS2-Umsetzungsgesetz verabschiedet. Neben strengeren Meldepflichten und Schutzmaßnahmen legt das Gesetz einen Fokus auf Prävention. Für Geschäftsleitungen gilt dabei u. a.: Regelmäßige Schulungen im Bereich IT-Sicherheit sind mit NIS2 keine Empfehlung mehr, sondern gesetzliche Vorgabe. Zwar sind noch vor allem große Unternehmen und kritische Bereiche betroffen, aber auch kleine Betriebe werden verstärkt Ziel von Cyberattacken und müssen sich dringend besser schützen. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter https://go.nwb.de/use3f.

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IT-Sicherheit: Leitfaden zum Umgang mit Cyber-Angriffen

Ein 11-seitiger Leitfaden des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik gibt Empfehlungen zum Business Continuity Management (BCM) für KMU. Unter BCM wird eine Methode verstanden, die es ermöglicht, bei Störungen wie einem IT-Ausfall oder anderen Schadensfällen den Betrieb dennoch weiterzuführen bzw. ihn schnell wieder geschäftsfähig zu machen. Besonders KMU erhalten hier auf rund zehn Seiten ein Stufenkonzept mit konkreten Anweisungen, wie sie den Betrieb bei Cyber-Angriffen schützen und weiterbetreiben können. Zum Leitfaden: https://go.nwb.de/h3uj6.

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Bargeldversorgung: Neue Regel für den Einzelhandel

Die Europäische Union will den Zugang zu Bargeld erleichtern. Einzelhändler sollen Kunden künftig Barabhebungen zwischen 100 und 150 € ermöglichen, ohne dass Kunden etwas kaufen müssen. Das sehen die neuen Regeln für Zahlungsdienste vor, auf die sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt haben. Zudem sollen Kunden besser vor versteckten Gebühren geschützt werden. Alle Gebühren für eine Kartenzahlung oder beim Bargeldabheben müssen vorher transparent angezeigt werden, wie z. B. die Wechselkurskosten oder die Gebühren an Geldautomaten.

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