Dokument Zweifelsfragen bei Reihengeschäften und innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften ab 1. 1. 1997

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NWB Nr. 38 vom 15.09.1997 Seite 3403 Fach 7 Seite 4917

Zweifelsfragen bei Reihengeschäften und innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften ab 1. 1. 1997

von Dipl.-Finanzwirt Frank Fritsch, Bonn

Die Regelungen des UStG über die Behandlung von Reihengeschäften wurden durch das UStÄndG 1997 v. 12. 12. 1996 (BGBl I S. 1851) an die gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften angepaßt (vgl. hierzu Hünnekens, NWB F. 7 S. 4829, Sikorski, NWB F. 7 S. 4843, Fritsch, UR 1997 S. 41). Im Zusammenhang mit der Neuregelung wurden die bisherigen Vorschriften zum Reihengeschäft (§ 1a Abs. 1 Nr. 1 Satz 2, § 3 Abs. 2 und 8a UStG) aufgehoben, die Regelungen zum Lieferort (§ 3 Abs. 6 und 7 UStG) geändert sowie eine besondere Vereinfachungsregelung für innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte (§ 25b UStG) eingeführt. In dem grundlegenden BMF-Schreiben vom 18. 4. 1997 (BStBl I S. 529) zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Reihengeschäften und innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften ab 1. 1. 1997 hat die Finanzverwaltung zur Auslegung der neuen Regelungen und zu bislang bestehenden Zweifelsfragen Stellung genommen. Der nachfolgende Beitrag erläutert die Kernpunkte dieses BMF-Schreibens.

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