GrStG § 23

Abschnitt II: Bemessung der Grundsteuer

§ 23 Zerlegungsstichtag [1] [2]

(1) Der Zerlegung des Steuermessbetrags werden die Verhältnisse in dem Feststellungszeitpunkt zugrunde gelegt, auf den der für die Festsetzung des Steuermessbetrags maßgebende Grundsteuerwert festgestellt worden ist.

(2) Ändern sich die Grundlagen für die Zerlegung, ohne dass der Grundsteuerwert fortgeschrieben oder nachträglich festgestellt wird, so sind die Zerlegungsanteile nach dem Stand vom 1. Januar des folgenden Jahres neu zu ermitteln, wenn wenigstens bei einer Gemeinde der neue Anteil um mehr als ein Zehntel, mindestens aber um zehn Euro von ihrem bisherigen Anteil abweicht.

Fundstelle(n):
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UAAAA-73827

1Anm. d. Red.: Für die Grundsteuer bis einschließlich Kalenderjahr 2024 siehe § 23 in dieser Fassung.

2Anm. d. Red.: § 23 i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 1794) mit Wirkung v. .

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