GrStG § 16

Abschnitt II: Bemessung der Grundsteuer

§ 16 Hauptveranlagung [1] [2]

(1) 1Die Steuermessbeträge werden auf den Hauptfeststellungszeitpunkt (§ 221 Absatz 2 des Bewertungsgesetzes) allgemein festgesetzt (Hauptveranlagung). 2Dieser Zeitpunkt ist der Hauptveranlagungszeitpunkt.

(2) 1Der bei der Hauptveranlagung festgesetzte Steuermessbetrag gilt vorbehaltlich der §§ 17 und 20 von dem Kalenderjahr an, das zwei Jahre nach dem Hauptveranlagungszeitpunkt beginnt. 2Dieser Steuermessbetrag bleibt unbeschadet der §§ 17 und 20 bis zu dem Zeitpunkt maßgebend, von dem an die Steuermessbeträge der nächsten Hauptveranlagung wirksam werden. 3Der sich nach den Sätzen 1 und 2 ergebende Zeitraum ist der Hauptveranlagungszeitraum.

(3) Ist die Festsetzungsfrist (§ 169 der Abgabenordnung) bereits abgelaufen, so kann die Hauptveranlagung unter Zugrundelegung der Verhältnisse vom Hauptveranlagungszeitpunkt mit Wirkung für einen späteren Veranlagungszeitpunkt vorgenommen werden, für den diese Frist noch nicht abgelaufen ist.

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UAAAA-73827

1Anm. d. Red.: Für die Grundsteuer bis einschließlich Kalenderjahr 2024 siehe § 16 in dieser Fassung.

2Anm. d. Red.: § 16 Abs. 1 i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 1794) mit Wirkung v. ; Abs. 3 i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 3341) mit Wirkung v. .

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