PiR Nr. 1 vom 11.01.2019 Seite 1

DPR-Prüfungsschwerpunkte …

Dipl.-Ök. Patrick Zugehör | Verantw. Redakteur | pir-redaktion@nwb.de

... für die Prüfungssaison 2019

Kaum sind die hoffentlich auch für unsere PiR-Leser einigermaßen geruhsamen Tage „zwischen den Jahren“ vorüber, beschäftigen uns schon wieder komplizierte und praxisrelevante Aspekte der internationalen Rechnungslegung. Vorab wünschen Herausgeber und Redaktion allen Lesern für das neue „Wirtschaftsjahr“ 2019 alles Gute. Nun aber wieder hinein in das Reich der IFRS: Knapp einen Monat nach Veröffentlichung der „European Common Enforcement Priorities“ durch die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat die DPR diese im November noch um zwei weitere nationale Prüfungsschwerpunkte ergänzt und ihr Prüfprogramm 2019 vorgestellt. Wie auch in den Vorjahren nehmen sowohl die European Common Enforcement Priorities der ESMA als auch die zwei nationalen Prüfungsschwerpunkte der DPR Themen ins Visier, die sich als besonders fehleranfällig gezeigt haben oder aus präventiver Sicht dringlich sind, wie der Beitrag von Rattler und Storbeck ab zeigt. Dieses Jahr stehen demnach Evergreens an, aber auch brandaktuelle Themen, wie die Anhangangaben zur Erstanwendung von IFRS 16 sowie ausgewählte Bilanzierungsaspekte zu IFRS 9 und IFRS 15. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig mit den neuen Prüfungsschwerpunkten auseinandersetzen.

Nichtfinanzielle Berichtspflichten

Nach einem vergleichsweise langsamen Start ist das Thema der nichtfinanziellen Berichterstattung zu einem solchen geworden, das die berichtspflichtigen Unternehmen gleichermaßen wie ihre Berater und Prüfer intensiv beschäftigt. Im Rahmen der erstmaligen Umsetzung der Berichtspflichten in Deutschland und Österreich zeigte sich, welche Vielzahl an praktischen wie konzeptionellen Fragestellungen mit diesen verbunden sind – und wie viel Gestaltungs- bzw. Auslegungsspielraum der jeweilige Gesetzestext tatsächlich zulässt. Auch in der Fachliteratur stellte das Jahr 2018 einen Meilenstein dar, der zu einer gesteigerten Publikationstätigkeit und v. a. der Vornahme erster empirischer Untersuchungen zum neuen Berichtsgegenstand führte. Baumüller und Schild fassen den gegenwärtigen Status quo der nichtfinanziellen Berichterstattung zusammen. Hierfür werden vorliegende empirische Befunde mit dem Diskussionsstand in der Literatur gegenübergestellt; der Fokus liegt dabei auf jenen Entwicklungen, die das Jahr 2018 prägten – und beschränkt sich dabei auf die wichtigsten Fragestellungen und deren Implikationen.

Neues in 2019

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Beste Grüße

Patrick Zugehör

Fundstelle(n):
PiR 1/2019 Seite 1
[UAAAH-03322]

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