Kommentar zu § 296 - Verzicht auf die Einbeziehung
Jahrgang 2019
Auflage 10
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-59370-3

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Hoffmann, Lüdenbach - NWB Kommentar Bilanzierung Online

§ 296 Verzicht auf die Einbeziehung

Wolf-Dieter Hoffmann, Norbert Lüdenbach (November 2018)

Ausgewählte Literatur

Krawitz, Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises, WPg 1996 S. 242; Selchert/Baukmann, Die untergeordnete Bedeutung von Tochterunternehmen im Konsolidierungskreis, BB 1993 S. 1325; Zwingmann, Zur Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss – Kritik der Vorschriften der §§ 295 und 296 HGB, DStR 1994 S. 1547.

I. Regelungsinhalt

1§ 296 HGB sieht bestimmte, als Wahlrecht gestaltete Ausnahmen vom Vollständigkeitsgebot für den Konsolidierungskreis (→ § 294 Rz. 2) vor. Ein Tochterunternehmen braucht nicht in den Konzernabschluss einbezogen zu werden, wenn

  • die Rechte des Mutterunternehmens nachhaltig beeinträchtigt sind (Abs. 1 Nr. 1; → Rz. 3),

  • die für den Konzernabschluss erforderlichen Angaben nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten oder unangemessenen Verzögerungen zu erhalten sind (Abs. 1 Nr. 2; → Rz. 8),

  • die Anteile ausschließlich in Weiterveräußerungsabsicht gehalten werden (Abs. 1 Nr. 3; → Rz. 12) oder

  • das Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung ist (Abs. 2; → Rz. 18).

Dem Katalog der Einbeziehungswahlrechte liegen unterschiedliche Erwägungen zugrunde:

  • Die Nichteinbeziehungsmöglichkeiten wegen nachhaltiger Beeinträch...

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