Kommentar zu § 291 - Befreiende Wirkung von EU/EWR-Konzernabschlüssen
Jahrgang 2019
Auflage 10
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-59370-3

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Hoffmann, Lüdenbach - NWB Kommentar Bilanzierung Online

§ 291 Befreiende Wirkung von EU/EWR-Konzernabschlüssen

Wolf-Dieter Hoffmann, Norbert Lüdenbach (November 2018)

Ausgewählte Literatur

Gross, Teilkonzernabschlüsse als Mittel des Minderheitenschutzes?, WPg 1976 S. 214; Maas/Schruff, Befreiende Konzernrechnungslegung von Mutterunternehmen mit Sitz außerhalb der EG, WPg 1991 S. 765; von Wysocki, Konzernabschluss: Aufstellungs- und Einbeziehungspflichten nach neuem Recht, WPg 1987 S. 277.

I. Überblick

1Im mehrstufigen Konzern ist das Unternehmen mittlerer Ebene

  • nicht nur Tochterunternehmen im Verhältnis zu den ihm übergeordneten Unternehmen,

  • sondern zugleich Mutterunternehmen im Verhältnis zu den ihm untergeordneten Unternehmen.

Das Unternehmen mittlerer Ebene wird einerseits in den Konzernabschluss der höheren Stufe(-n) einbezogen, müsste nach § 290 HGB andererseits aber selbst einen (Teil-)Konzernabschluss erstellen, in den seine Tochterunternehmen einzubeziehen wären.

Dieses sog. Tannenbaumprinzip (→ § 290 Rz. 6) würde in einem mehrstufigen Konzern zu einer Vervielfachung der Zahl der aufzustellenden Konzernabschlüsse führen. Den damit verbundenen Mehrkosten steht dann kein entsprechender Nutzen gegenüber, wenn das Informationsinteresse der Kapitalgeber bereits durch den (Gesamt-)Konzernabschluss höherer Stufe und die ohnehin zu erstellenden Einzelabschlüs...

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