Dokument Arbeit 4.0 und Rentenversicherungspflicht Soloselbständiger - Neuere Rechtsprechung erweitert den Auftraggeberbegriff des § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI

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NWB Nr. 50 vom 12.12.2016 Seite 3808

Arbeit 4.0 und Rentenversicherungspflicht Soloselbständiger

Neuere Rechtsprechung erweitert den Auftraggeberbegriff des § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI

Andreas Hartmann

[i]infoCenter „Sozialversicherungspflicht“ NWB YAAAB-41368 Der durch die digitale Vernetzung der Wirtschaftswelt verursachte Wandel wird mit Schlagworten wie „Arbeit 4.0“, „Sharing Economy“ oder „Crowdworking“ etikettiert. Auch im Sozialversicherungsrecht ergeben sich durch den technischen Fortschritt neuartige Fragestellungen. Aber nicht immer hinkt die Rechtsprechung hinterher – manchmal weist sie auch den Weg: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Sozialgerichtsbarkeit nämlich bereits ein Instrumentarium geschaffen, durch das Uber-Fahrer, Airbnb-Vermieter, Amazon-Marketplace-Verkäufer oder Crowdworker auf Plattformen wie 99designs, Jovoto oder Clickworker und viele weitere Anbieter von Waren und Dienstleistungen auf internetbasierten Plattformen als Pflichtmitglieder in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden können.

Eine Kurzfassung dieses Beitrags finden Sie in .

I. Rentenversicherungspflicht arbeitnehmerähnlicher Selbständiger

[i]SoloselbständigerSelbständige sind dann Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn sie keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind (§ 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI). Man spricht ...

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