Dokument Gesellschafter-Fremdfinanzierung bei der Zinsschranke (§ 8a KStG)

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StuB Nr. 8 vom 22.04.2016 Seite 314

Gesellschafter-Fremdfinanzierung bei der Zinsschranke (§ 8a KStG)

StB Prof. Dr. Gerrit Adrian, Frankfurt/M.

Die Zinsschranke des § 4h EStG i. V. mit § 8a KStG ist betriebsbezogen anzuwenden und begrenzt in ihrem Grundtatbestand ergebnisabhängig den Betriebsausgabenabzug von Zinsen. Der BFH hält die Zinsschranke wegen Verstoßes gegen das objektive Nettoprinzip für verfassungswidrig und hat mit Beschluss vom 14. 10. 2015 die Norm dem BVerfG zur Entscheidung vorgelegt (BFH, Beschluss vom 14. 10. 2015 - I R 20/15 TAAAF-66181, Kurzinfo StuB 2016 S. 158 LAAAF-66927; BVerfG-Az.: 2 BvL 1/16; vgl. dazu Bolik, StuB 2016 S. 180 BAAAF-68144). Neben verfassungsrechtlichen Zweifeln an der Norm bestehen zahlreiche Zweifelsfragen bei der Anwendung der Regelungen des § 4h EStG und § 8a KStG. Eine dieser vielen Zweifelsfragen hat nun der BFH entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung entschieden.

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