Dokument Aufmerksamkeiten und Geschenke im Visier der Außenprüfung - Wie schenkt man „steuerlich“ richtig?

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USt direkt digital Nr. 9 vom 12.05.2016 Seite 13

Aufmerksamkeiten und Geschenke im Visier der Außenprüfung

Wie schenkt man „steuerlich“ richtig?

Peter Klimmek

Durch die Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015 vom (BStBl 2014 I S. 1344) ist die Freigrenze für lohnsteuerfreie und sozialversicherungsbeitragsfreie Aufmerksamkeiten in Form von Sachzuwendungen des Arbeitgebers anlässlich eines besonderen persönlichen Ereignisses des Arbeitnehmers ab dem auf 60 € einschließlich Umsatzsteuer erhöht worden. Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass in Abschn. 1.8. Abs. 3 nimmt auf die Lohnsteuerrichtlinien Bezug, so dass die Betragsgrenzen auch auf die Umsatzsteuer anzuwenden sind.

I. Einleitung

Die umsatzsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen Wertabgaben setzt zwingend die Kenntnisse über die Struktur des Vor­steuerabzugs, die in 2012 (vgl. BStBl 2012 I S. 60 ff.) und in 2014 (vgl. , BStBl 2014 I S. 119 ff.) vom BMF umfassend erläutert worden ist, voraus. Es ist zu unterscheiden zwischen den wirtschaftlichen Tätigkeiten und den nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten. Die nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten sind in die nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten im engeren Sinne und die unternehmensfremden Tätigkeiten zu untergliedern (vgl. Abschn. 2.3. Abs. 1a UStAE). Hierbei spricht man von der sog. Drei-Sphären-Theorie (vgl. ).

Als unternehmensfremde Tätigkeiten gelten Entnahmen für den p...

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