Konto: Gesellschafter-Fremdfinanzierung
Jahrgang 2021
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-65701-6

Onlinebuch NWB Betriebsprüfungs-Kartei

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NWB Betriebsprüfungs-Kartei - Stand: Oktober 2019

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Inhaltsverzeichnis
A.
Einführung
2
B.
Gesetzliche Grundlagen
3
I.
Wortlaut des § 8a KStG
3
II.
Wortlaut des § 4h EStG
3
C.
Erläuterungen
3
I.
Bewertungsfragen
3
II.
Zinsen für die Gesellschafterfremdfinanzierung
4
1.
Verdeckte Gewinnausschüttung (§ 8 Abs. 3 KStG)
4
2.
Umqualifizierung der Zinsen gem. § 8a KStG i. d. F. Steuervergünstigungsabbaugesetz vom
4
3.
Nicht abzugsfähiger Zinsaufwand (Zinsschranke) gem. § 8a KStG i. d. F. des Unternehmenssteuerreformgesetz 2008
4
4.
Verfassungsmäßigkeit der Zinsschranke
5
a)
Keine Zweifel an der Verfassungskonformität der Norm
5
b)
Besonderes Aussetzungsinteresse
6
c)
Aussetzung der Vollziehung wegen unbilliger Härte
7
III.
Verwaltungsanweisungen
7
1.
Verwaltungsanweisungen zur Behandlung von Darlehensforderungen und -verbindlichkeiten
7
2.
Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG i. d. F. vor Änderung durch das Unternehmenssteuerreformgesetz v. , BGBl 2007 I S. 1912; BStBl 2007 I S. 630
8
3.
Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG i. d. F. des Unternehmensteuerreformgesetzes v. , BGBl 2007 I S. 1912; BStBl 2007 I S. 630
8
a)
Zinsschranke, Anwendungsschreiben
8
b)
Anwendungsfragen bei der Zinsschranke (§ 4h EStG, § 8a KStG)
36
c)
Anwendungsfragen zur Zinsschranke; Ergänzende Erläuterungen zu dem BStBl 2008 I S. 718
40
d)
Anwendung der Zinsschranke nach § 4h EStG i. V. m. § 8a KStG - Praxisfragen
44
IV.
Einzelfragen
48
D.
Rechtsprechung
49

Der Kapitalbedarf einer Kapitalgesellschaft kann durch den Gesellschafter entweder in Form von Eigenkapital oder von Fremdkapital erbracht werden. Von Gesellschafter-Fremdfinanzierung spricht man dann, wenn ein Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft Fremdkapital zur Verfügung stellt, also gleichzeitig als Eigenkapitalgeber als auch als Fremdkapitalgeber (Gläubiger) in Beziehung zu seiner Kapitalgesellschaft tritt. Bei dieser Finanzierungsform, stellen die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft der Kapitalgesellschaft über das vorgeschriebene Eigenkapital hinaus vorzugsweise nicht weiteres Eigenkapital, sondern das benötigte Kapital in Form von Darlehen, also als Fremdkapital, zur Verfügung. Die Darlehenshingabe ermöglicht insbesondere bei mittelständischen Gesellschaften, die häufig nicht über für eine Kreditgewährung durch Banken geeignete Sicherheit verfügen (Basel II/III) die gezielte Bereitstellung von Liquidität nach den betrieblichen Erfordernissen der Körperschaft. Gesellschafterdarlehen und Guthaben von Gesellschaftern sind, soweit ihnen im Einzelfall nicht bereits die Eigenschaft von „Geldern des Publikums” fehlt, grundsätzlich als „fremde rückzahlbare Gelder des Publikums” anzusehen, weil sie als Forderungen gegen die Gesellschaft im Vermögen des Gesellschafters verbleiben (Merkblatt Einlagengeschäft BaFin).

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