Dokument Folgen eines Rangrücktritts in der Handels- und Steuerbilanz

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BBK Nr. 8 vom 17.04.2015 Seite 357

Folgen eines Rangrücktritts in der Handels- und Steuerbilanz

Dr. Karl Broemel und Dr. Volker Endert

Die Vereinbarung eines Rangrücktritts für eine Forderung ist in der Praxis ein grundsätzlich geeignetes Mittel, um eine drohende Überschuldung im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO zu vermeiden. Zur Gewährleistung einer korrekten Abbildung eines Rangrücktritts in Handels- und Steuerbilanz ist dieser zwingend von ähnlichen Maßnahmen wie etwa einem Forderungsverzicht abzugrenzen und auf seine individuellen Vereinbarungen hin zu untersuchen. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang aus steuerplanerischer Perspektive, dass die Vereinbarung des Rangrücktritts nicht zu einer ertragswirksamen Ausbuchung der Verbindlichkeit in der Steuerbilanz führt. Der Beitrag stellt den konzeptionellen Rahmen eines Rangrücktritts vor und zeigt unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung auf, welche Konsequenzen aus diesem in der Handels- und Steuerbilanz in Abhängigkeit von seiner Ausgestaltung erwachsen können.

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