Die Bedingung für den nur teilweisen Abzug von Verlusten gemäß § 17 EStG tritt nicht ein, wenn der Stpfl. mit seiner Beteiligung
keine Einnahmen erzielt hat.
Das Teileinkünfteverfahren kommt ab VZ 2011 auch dann zur Anwendung, wenn zu diesem Zeitpunkt schon feststeht, dass aus der
Beteiligung an einer KapG keine Einnahmen mehr erzielt werden.
Maßgebend für den Anwendungszeitraum des § 3c Abs. 2 Satz 2 EStG ist der maßgebende Besteuerungstatbestand, d. h. der VZ,
in dem der zu berücksichtigende Auflösungsverlust gemäß § 17 Abs. 4 EStG entstanden ist.
Im Zurückgreifen auf ein subjektives Tatbestandsmerkmal, das vor Inkrafttreten des Gesetzes erfüllt wurde, liegt keine verfassungsrechtliche
unzulässige Rückwirkung.
Diese Entscheidung steht in Bezug zu
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Fundstelle(n): EFG 2014 S. 118 Nr. 2 GStB 2014 S. 45 Nr. 2 EAAAE-51709
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Niedersächsisches Finanzgericht
, Urteil v. 06.09.2013 - 3 K 230/13
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