BMF - IV C 1 - S 2402 a/0: 021 BStBl 2013 I S. 1182

Berücksichtigung der Steueridentifikationsnummer gem. Rz. 12 des (BStBl 2008 I S. 320)

Im Einvernehmen zwischen den obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder wird Rz. 12 des Anwendungsschreibens zur Zinsinformationsverordnung wie folgt gefasst:

„b) Nach dem begründete Vertragsbeziehungen

Bei vertraglichen Beziehungen oder gesonderten Transaktionen, die ab dem eingegangen bzw. getätigt werden, ist zusätzlich zu den vorstehenden Angaben die vom Wohnsitzstaat erteilte Steuer-Identifikationsnummer festzuhalten, sofern der jeweilige Mitgliedstaat eine solche Steuer-Identifikationsnummer vergibt (vgl. Aufstellung der EU-Kommission im Rahmen des europäischen TIN-Portals unter dem Link http://ec.europa.eu/taxation_customs/tin/tinByCountry.html).

Hat der jeweilige Mitgliedsstaat eine Steuer-Identifikationsnummer erteilt, soll diese anhand eines Passes, des vorgelegten amtlichen Personalausweises oder eines anderen beweiskräftigen Dokuments (z. B. lokaler Steuerbescheid, ID-Karte oder Nachweis der Steueridentifikationsnummer lt. Bescheinigungsmuster in der Anlage III/3) festgestellt werden. Im Zweifel sind zur Präzisierung das Geburtsdatum und der Geburtsort festzuhalten.”

Die Liste der EU-ausländischen Steueridentifikationsnummern in Anlage I des Anwendungsschreibens zur Zinsinformationsverordnung vom ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr anzuwenden.

BMF v. - IV C 1 - S 2402 a/0: 021


Fundstelle(n):
BStBl 2013 I Seite 1182
BB 2013 S. 2390 Nr. 40
DB 2013 S. 2301 Nr. 41
DStR 2013 S. 9 Nr. 39
EStB 2013 S. 379 Nr. 10
IStR 2013 S. 840 Nr. 21
StB 2013 S. 387 Nr. 11
StBW 2013 S. 1009 Nr. 22
LAAAE-45257

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