Dokument Auswirkung der Umwandlung der Rechtsstellung eines Kommanditisten in diejenige eines Komplementärs auf die Verlustverrechnung nach § 15a EStG

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NWB Nr. 8 vom 16.02.2004 Seite 520

Auswirkung der Umwandlung der Rechtsstellung eines Kommanditisten in diejenige eines Komplementärs auf die Verlustverrechnung nach § 15a EStG

von Rechtsanwalt und Steuerberater Harald Plewka, Düsseldorf

Mit Urt. v. 14. 10. 2003 - VIII R 38/02 (NWB EN-Nr. 10/2004) hatte der VIII. Senat des BFH die Frage zu entscheiden, ob im Falle des Wechsels eines Gesellschafters einer KG aus der Rechtsstellung eines Kommanditisten in diejenige eines persönlich haftenden Gesellschafters ein verrechenbarer Verlust i. S. des § 15a Abs. 4 EStG in einen ausgleichsfähigen Verlust umzuqualifizieren ist. Im Kern ging es damit um die Frage, ob der Übergang in die zivilrechtlich unbeschränkte Haftung die unbeschränkte Verwertung der in der Vergangenheit entstandenen Verlustanteile ermöglicht.

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