Dokument BFH, Urteil v. 24.10.1975 - VI R 123/72

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BFH Urteil v. - VI R 123/72 BStBl 1976 II S. 101

Gesetze: 1 und vom GVM 1958 Nr. 3 Z. 7) § 11 und vom GVM 1958 Nr. 3 Z. 7) § GVM 1966 Nr. 1 Z. 6) § 4 Abs. 2FGO § 118 Abs. 1 Satz 1, 2Gesetz betreffend Erhebung einer Kirchensteuer im Gebiet der Bremischen Evangelischen Kirche vom (GVM 1932 Nr. 2 Z. 1 i.d.F. der kirchlichen Änderungsgesetze vom GVM 1954 Nr. 1 Z. 2 vom GVM 1957 Nr. 1Z.Gesetz der Bremischen Evangelischen Kirche über den Austritt aus der Evangelischen Kirche vom (Amtsblatt der Bremischen Evangelischen Kirche "Gesetze, Verordnungen, Mitteilungen GVM" 1961 Nr. 1 Z. 1 i.d.F. des Kirchengesetzes vomGesetz über die Erhebung von Steuern durch Kirchen, andere Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften in der Freien Hansestadt Bremen vom (BStBl I 1975, 172) Gesetz über die Erhebung von Steuern durch Kirchen, andere Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften in der Freien Hansestadt Bremen vom (BStBl I 1975Gesetz über die Erhebung von Steuern durch Kirchen, andere Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften in der Freien Hansestadt Bremen vom (BStBl I 1975, 172) 172) § 7 Abs. 1Steuerordnung für die Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften vom (i.d.F. der Verordnung vom Sammlung des bremischen Rechts 61 d 1) § 2 Abs. 1Steuerordnung für die Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften vom (i.d.F. der Verordnung vom Sammlung des bremischen Rechts 61 d 1) § 3 Abs. 2

Leitsatz

1. Die Anwendung der landesrechtlichen bremischen Vorschriften über die Kirchensteuer und der auf diesen beruhenden kirchenrechtlichen Vorschriften unterliegt der Nachprüfung durch den BFH im Revisionsverfahren.

2. Die kirchenrechtlichen Vorschriften bedürfen zur Rechtswirksamkeit nicht der Verkündung in einem staatlichen Verkündungsorgan; es genügt die Verkündung in einem kirchlichen Verkündungsorgan.

3. Erlischt die Kirchensteuerpflicht vor dem Ende des Veranlagungszeitraums, so darf bei der Ermittlung der Einkommensteuer als Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer nur das während der Zeit des Bestehens der Kirchensteuerpflicht bezogene Einkommen zugrunde gelegt werden. Die als Bemessungsgrundlage in Betracht kommende Einkommensteuer ist auf dieser Grundlage als Jahreseinkommensteuer zu ermitteln und gegebenenfalls zu schätzen. Gesetz über die Erhebung von Steuern durch Kirchen, andere Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften in der Freien Hansestadt Bremen vom (BStBl 1.1975, 172) § 7 Abs. 1; FGO § 118 Abs. 1 Sätze 1 und 2; Steuerordnung für die Religionsgesellschaften und Weltanschauungsgemeinschaften vom i.d.F. der Verordnung vom (Sammlung des bremischen Rechts 61-d-1) § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 2; Gesetz der Bremischen Evangelischen Kirche über den Austritt aus der Evangelischen Kirche vom (Amtsblatt der Bremischen Evangelischen Kirche "Gesetze, Verordnungen, Mitteilungen - GVM - 1961 Nr. 1 Z 1) i.d.F. des Kirchengesetzes vom (GVM 1966 Nr. 1 Z 6) § 4 Abs. 2; Gesetz betreffend Erhebung einer Kirchensteuer im Gebiet der Bremischen Evangelischen Kirche vom (GVM 1932 Nr. 2 Z 1) i.d.F. der kirchlichen Änderungsgesetze vom (GVM 1954 Nr. 1 Z 2) vom (GVM 1957 Nr. 1 Z 1) und vom (GVM 1958 Nr. 3 Z 7) § 1 und § 2.

Tatbestand

Auf diese Entscheidung wird Bezug genommen in folgenden Gerichtsentscheidungen:


Fundstelle(n):
BStBl 1976 II Seite 101
BFHE S. 331 Nr. 117,
QAAAB-00531

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