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OFD Karlsruhe - S 7100

§ 1 UStG Überlassung eines Pkw zwischen Personengesellschaft und Gesellschafter

1. Überlassung von der Gesellschaft an den Personengesellschafter

Wird ein Pkw von einer PersGes an einen Gesellschafter überlassen, der diesen Pkw sowohl für Zwecke der Gesellschaft als auch für seine eigenen privaten Zwecke nutzt, ist zu prüfen, ob die Überlassung entgeltlich oder unentgeltlich erfolgt.

Kann der Gesellschafter den Pkw für seine privaten Zwecke unentgeltlich nutzen, sind bei der Gesellschaft die Vorsteuerbeträge aus den Anschaffungskosten und den laufenden Kosten für den Pkw nur zu 50 % abziehbar, wenn der Pkw nach dem angeschafft wird (§ 15 Abs. 1b, § 27 Abs. 3 UStG).

Der Pkw kann an den Gesellschafter auch im Rahmen eines Leistungsaustauschs entgeltlich zur privaten Nutzung überlassen werden, z. B. durch eine entgeltliche Vermietung des Pkw von der Gesellschaft an den Gesellschafter. Von einer entgeltlichen Überlassung ist auch dann auszugehen, wenn das Privatkonto des Personengesellschafters für die private Nutzungsmöglichkeit des Pkw belastet wird (vgl. Abschn. 158 Abs. 1 Bsp. 1 UStR, so auch Rondorf, INF 1999, 550).

Bei einer entgeltlichen Überlassung an den Gesellschafter wird der Pkw aus Sicht der PersGes in vollem Umfang für unternehmerische Zwecke genutzt. Eine Ein...

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OFD Karlsruhe v. 05.03.2001 - S 7100

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