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Kurzfassung zum Beitrag von Prinz, StuB 1/2022 S. 11

Rückstellungen für Altersfreizeit

Prof. Dr. Ulrich Prinz

Die zutreffende steuerbilanzielle Erfassung und Bewertung von Rückstellungen für Verpflichtungen aus ungewissen Verbindlichkeiten führt nach wie vor zu vielfältigen Streitfragen mit der Finanzverwaltung, insbesondere im Rahmen von Betriebsprüfungen. Meist geht es um Fragen der rechtlichen Entstehung oder wirtschaftlichen Verursachung von Aufwendungen entsprechend dem Realisationsprinzip vor dem Bilanzstichtag; auch die subtilen steuerbilanziellen Bewertungsfragen stehen nicht selten auf dem Prüfstand der Betriebsprüfung. Je weiter Aufwandsentstehung und Ausgabewirksamkeit zeitlich voneinander entfernt liegen, umso intensiver wird zwischen Unternehmen und Betriebsprüfung diskutiert. Die Rückstellungsphänomene dabei sind sehr vielgestaltig. Man wundert sich mitunter, welche „weißen Flecken“ im wirtschaftsrealen Rückstellungspanoptikum noch bestehen mit Rechtsunsicherheit bei den Betroffenen. In aktuellen Fällen der Betriebsprüfung wird in jüngerer Zeit das Thema aufgegriffen, ob und unter welchen Voraussetzungen Unternehmen für Zusagen auf zusätzliche Gewährung von Altersfreizeit steuerbilanzielle Rückstellungen bilden können. Literatur und Rechtsprechung dazu existieren nur spärlich...

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