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BFH 31.03.2021 VI R 30/18, StuB 17/2021 S. 709

Grundstücksentnahme bei Bestellung von Erbbaurechten

(1) Die Bestellung von Erbbaurechten an land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken und die anschließende Bebauung durch die Berechtigten führt zur Entnahme der Grundstücke, falls die endgültige Nutzungsänderung mehr als 10 % der Gesamtfläche des Betriebs betrifft. (2) Ist die Geringfügigkeitsgrenze von 10 % überschritten, kommt es für das Vorliegen einer Entnahme regelmäßig nicht auf einen Vergleich der Erträge aus der Vermögensverwaltung und der Land- und Forstwirtschaft oder auf die Anwendung anderer Abgrenzungskriterien an (Bezug: § 13 EStG; § 7 Abs. 1 EStDV a. F.).

Praxishinweise

Durch eine bloße Nutzungsänderung ohne Entnahmeerklärung verlieren ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Grundstücke nach ständiger Rechtsprechung ihre Eigenschaft als landwirtschaftliches Betriebsvermög...BStBl 1993 II S. 342BStBl 2003 II S. 16BStBl 1993 II S. 342

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