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IWB Nr. 13 vom Seite 501

Internationale Verrechnungspreise in der COVID-19-Krise

15 wesentliche Themen mit Lösungshinweisen

Prof. Dr. Xaver Ditz und Dr. Michael Puls

Die COVID-19-Krise führt in zahlreichen Branchen zu einem erheblichen Rückgang der Umsätze und Ergebnisse. Im internationalen Konzern stellt sich infolgedessen die Frage, welche Auswirkungen sich daraus auf die Bestimmung und Dokumentation von Verrechnungspreisen für konzerninterne Liefer- und Leistungsbeziehungen ergeben. Dies ist deswegen von zentralem Interesse, weil die Festsetzung der Verrechnungspreise die Allokation von Gewinnen bzw. Verlusten des Gesamtkonzerns unter den einzelnen Konzerngesellschaften wesentlich beeinflusst. Das Thema steht damit zukünftig noch mehr im Fokus der internationalen Finanzbehörden. Denn es ist davon auszugehen, dass die COVID-19-Krise zu einer (nochmals) verstärkten Intensität der Betriebsprüfungen im Bereich der internationalen Einkünfteabgrenzung führen wird. Nachfolgend werden – im Sinne eines praktischen Leitfadens – 15 zentrale Themen der Bestimmung und Dokumentation internationaler Verrechnungspreise in Zeiten der COVID-19-Pandemie dargestellt und erste Lösungshinweise gegeben. Hierzu können beispielhaft folgende Punkte angeführt werden:

Kernaussagen
  • Die COVID-19-Krise ist für die Bestimmung und Dokumentation von Verrechnungspreisen eine große Herausforderung. Abweichungen zur „Normalität“ sollten besonders dokumentiert und vertraglich umgesetzt werden.

  • Grundsätzlich sind krisenbedingte Verluste dem Strategieträger zuzuordnen. Ausnahmsweise können Routineunternehmen Margen von null oder – in Extremfällen – sogar Verluste zugewiesen werden; Letztere können zukünftig durch erhöhte Margen auszugleichen sein.

  • Gruppeninterne Zins- und Lizenzsätze können in Ausnahmefällen reduziert werden. Bei sanierungsbedürftigen Tochtergesellschaften sollten zinslose oder zinsbegünstigte Darlehen aufgrund der EuGH-Rechtsprechung in der Rechtssache „Hornbach-Baumarkt“ gerechtfertigt werden können.S. 502

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