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STFAN Nr. 2 vom Seite 10

E-Mail-Knigge – Verhalten bei der elektronischen Kommunikation

Betriebsw. Susanne Kowalski; Hamminkeln

Was die Formen der Höflichkeit anbelangt, scheinen in Sachen der elektronischen Kommunikation zum Teil keine hohen Maßstäbe zu gelten. Häufig wird der Text kurzgehalten und klingt daher schroff und hart. Manche Absender sehen die Sache gelassen und brüskieren die Empfänger, wenn auch unbeabsichtigt, mit unangemessen lockeren Formulierungen. Gute Manieren, die im täglichen Miteinander selbstverständlich sind, bleiben so auf der Strecke. Wir zeigen Ihnen, auf welche Umgangsformen Sie beim E-Mail-Verkehr achten sollten.

Aus der Praxis

Gestern hatte eine Schülerin die Büroräume der Steuerberater Maier & Partner aufgesucht und nach einem Praktikumsplatz gefragt. Die Bürovorsteherin Frau Pate bat sie, die Bewerbungsunterlagen schriftlich per E-Mail einzureichen. Heute geht folgende E-Mail ein: „Hi, in der Anlage die Bewerbungsunterlagen ☺ ☺. Es würde mich wirklich sehr FREUEN, wenn ihr MICH NEHMT!!! GLG Lisa“. Die Bürovorsteherin ist empört. Die Formulierung findet sie schrecklich, die Ausrufezeichen und Smileys überflüssig, die Abkürzungen unhöflich. „‚GLG‘ – was soll das überhaupt heißen?“, will Frau Pate wissen. Steuerfachangestellte Anna, die gerade ihre Ausbildung beendet hat, muss sc...