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Steuern mobil Nr. 6 vom

Track 24 | Körperschaftsteuer: Fremdüblichkeit von Darlehenszinsen im Konzernverbund

Für die Beurteilung, ob Darlehenszinsen, die innerhalb eines Konzernverbunds an eine Schwestergesellschaft gezahlt werden, fremdüblich sind, ist nach einem aktuellen Urteil des FG Münster die Kostenaufschlagsmethode geeignet. Das FG hielt allerdings im Streitfall die Schätzungen des Finanzamts für deutlich überhöht. Über die wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassene Revision muss der BFH demnächst entscheiden.

Nach welcher Methode bestimmt sich die Fremdüblichkeit von Darlehenszinsen, wenn diese an eine im Ausland ansässige Schwesterkapitalgesellschaft gezahlt werden, die sich innerhalb des Konzernverbunds als Finanzierungsgesellschaft betätigt? – Diese Frage hat kürzlich das Finanzgericht Münster beantwortet. Danach ist die Kostenaufschlagsmethode geeignet, um zu beurteilen, ob die innerhalb eines Konzernverbunds gezahlten Darlehenszinsen fremdüblich sind.

Die Klägerin ist eine GmbH in Deutschland, die an verschiedenen in- und ausländischen Gesellschaften beteiligt ist. Ihre Anteile werden von einer Holdinggesellschaft gehalten, die in den Niederlanden ansässig ist. Diese hält auch sämtliche Anteile an einer ebenfalls in den Niederlanden ansässigen Gesellschaft, die als Finanzieru...

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