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Steuern mobil Nr. 3 vom

Track 22 | Vermietung: Strenge Anforderungen an Mietverhältnisse mit Angehörigen

Zwei interessante Prozesse zu Mietverhältnissen mit Angehörigen sind beim BFH anhängig. Zum einen geht es um die Überlassung einer Wohnung an die unterhaltsberechtigte Tochter. Im Streitfall war eine Mietzahlung durch Überweisung vereinbart, tatsächlich erfolgte aber eine fiktive Verrechnung mit dem gesetzlichen Unterhaltsanspruch. Zum anderen um eine verbilligte Vermietung an nahe Angehörige. Fraglich ist, ob von der Kalt- oder Warmmiete als Vergleichsbasis auszugehen ist.

Bei Mietverhältnissen mit Angehörigen ist Streit mit dem Finanzamt vorprogrammiert. Das beweisen einmal mehr zwei Verfahren, die beim IX. Senat des Bundesfinanzhofs anhängig sind. Die erstinstanzliche Entscheidung stammt in beiden Fällen vom Finanzgericht Düsseldorf.

Unter dem Aktenzeichen muss der BFH entscheiden: Kann bei der Vermietung an eine unterhaltsberechtigte Tochter von einem fremdüblichen Mietverhältnis gesprochen werden? Und zwar dann, wenn eine Mietzahlung durch Überweisung vereinbart wurde, tatsächlich aber eine fiktive Verrechnung erfolgte – mit dem gesetzlich möglichen Unterhaltsanspruch?

Die Finanzrichter aus der nordrhein-westfälischen Landeshau...

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