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StBMag Nr. 11 vom Seite 42

Die ersten Jahre

Es gibt viele Wege in den Steuerberater-Beruf – einen Königsweg gibt es nicht

Autor: Olaf Schlippe, Lesezeit: 15 Min.

Ein junger Steuerberater hat nach bestandenem Examen drei Möglichkeiten: Er macht sich mit eigener Kanzlei selbstständig, er übernimmt eine bestehende Kanzlei oder Anteile davon oder er arbeitet angestellt.

StBMag hat junge Steuerberater nach ihren Erfahrungen der ersten Jahre befragt.

S. 43

Die gute Nachricht vorweg: Gleich welchen Weg ein Steuerberater nach dem Examen einschlägt, er startet nicht von null. Denn zumindest fachlich ist er bestens vorbereitet und den Umgang mit Mandanten gewöhnt. Doch dann trennen sich die Welten, besonders zwischen selbstständig und angestellt. Ein angestellter Steuerberater trägt kein unternehmerisches Risiko und ist finanziell abgesichert. Andererseits begrenzt die Anstellung sein Gehalt. Am wirtschaftlichen Erfolg der Kanzlei ist er in der Regel nicht beteiligt und kann diesen auch nicht strategisch mitbestimmen. Zudem muss er auch als angestellter Steuerberater alle Berufspflichten erfüllen, kann diese jedoch nur in geringem Umfang ausgestalten.

Ein selbstständiger Steuerberater wiederum steuert den wirtschaftlichen Erfolg selbst und kann in vielen Fragen der Kanzleiführung und Organisation unabhängig agieren. So entsch...