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BFuP Nr. 5 vom Seite 562

Abschlussprüfung und Honorarabhängigkeit – Eine empirische Untersuchung der Auswirkungen auf die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers

Univ.-Prof. Dr. Kerstin Lopatta,, Dr. Thomas Kaspereit,, Felix Canitz (M.Sc.) und, Thorben Maas (M.A.), und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Die Abhängigkeit von den Honoraren einzelner Mandanten beeinträchtigt die Unabhängigkeit des gesetzlichen Abschlussprüfers und ermöglicht diesen Unternehmen, ergebniserhöhende Abschlusspolitik zu betreiben. Die vorliegende empirische Studie weist einen positiven Zusammenhang zwischen den ergebniserhöhenden diskretionären Working Capital Accruals und der relativen ökonomischen Bedeutung eines Mandats für den Abschlussprüfer bzw. einer parallelen Beratungstätigkeit durch den Abschlussprüfer nach. Die Untersuchung basiert auf einer Stichprobe kapitalmarktorientierter Unternehmen (DAX, MDAX, SDAX und TecDAX) für die Jahre 2005–2011 und dem „performance adjusted modified Jones Modell” zur Berechnung der diskretionären Working Capital Accruals. Unser Beitrag belegt den Einfluss der ökonomischen Bedeutung eines Mandanten auf die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und leistet somit einen Beitrag zu den jüngsten Diskussionen um die Reform der Abschlussprüfung.

1 Einleitung

Die Rolle des Abschlussprüfers ist Gegenstand einer kontroversen Debatte. Die Abschlussprüfung unterliegt seit Anfang des Jahrtausends aufgrund aufsehenerregender Bilanzskandale, wie z. B. E...

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Abschlussprüfung und Honorarabhängigkeit – Eine empirische Untersuchung der Auswirkungen auf die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers

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