IWB Nr. 11 vom Seite 1

Risikomanagementsystem für eine gleichmäßigere Besteuerung?

StB Christian Rohde | Verantw. Redakteur | iwb-redaktion@nwb.de

Liebe Leserinnen und Leser,

[i]In eigener Sachewie Sie dem Editorial der letzten IWB bereits entnehmen konnten, gab es in der direkten Verantwortung der Zeitschrift einen Wechsel. Ab sofort werde ich Sie an dieser Stelle als verantwortlicher Redakteur begrüßen. Gemeinsam mit meinen Kollegen Herrn Nils Henrik Feddersen und Frau Nora Skopa, die bereits seit Jahren für die IWB zuständig sind, werden wir Sie gewohnt praxisnah und top-aktuell im internationalen Steuer- und Wirtschaftsrecht auf dem Laufenden halten. Herrn Thorsten Kunde danke ich für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und wünsche ihm viel Erfolg für seine neuen, spannenden Aufgaben im NWB Verlag!

[i]Risikomanagementsystem der FinanzverwaltungIn unserem Top-Beitrag befasst sich Kowallik mit dem Risikomanagementsystem der Finanzverwaltung für Gewinneinkünfte. Mit der E-Bilanz werden bei der Veranlagung in der Verwaltung papierbasierte Abläufe durch elektronische Prozesse abgelöst. Durch die standardisierte E-Bilanz kann die Finanzverwaltung ihr Risikomanagementsystem um Gewinneinkünfte ergänzen und Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Doch wie bereits bei der E-Bilanz selbst, werden neue Konflikte zwischen Steuerpflichtigen, ihren Beratern und der Finanzverwaltung entstehen. Zwischen Steuerberatern und Mandanten wird diskutiert werden, was zu tun ist, um in eine günstige Risikoklasse eingruppiert zu werden.

[i]Abzug von AuslandsspendenGrenzüberschreitende Spenden sind abziehbar, wenn der Spendenempfänger eine EU-/EWR-ausländische Körperschaft ist, die bei tatsächlicher oder fiktiver beschränkter Steuerpflicht in Deutschland wegen Gemeinnützigkeit steuerbegünstigt ist oder sein würde. Die Einbeziehung EU-/EWR-ausländischer Körperschaften in die Vorschriften zur Gemeinnützigkeit und zum Spendenabzug erfolgte in Reaktion auf die EuGH-Entscheidungen in den Rechtssachen Stauffer und Persche. Erfahren Sie in dem Beitrag von Kirchhain, warum der Spendenabzug in der Praxis jedoch für den gewöhnlichen Spender oft an kaum zu überwindenden Hürden scheitert.

[i]Halbteilungsgrundsatz und UnionsrechtMit Urteil vom äußerte sich der EuGH dazu, ob eine französische Regelung zur Begrenzung der Gesamtsteuerbelastung auf einen bestimmten Prozentsatz des gesamten Einkommens unionsrechtskonform ausgestaltet wurde. Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie Linn das Urteil würdigt und welche Konsequenzen sich daraus ergeben können.

Beste Grüße

Christian Rohde

Fundstelle(n):
IWB 11 / 2014 Seite 1
NWB QAAAE-66039